Auf geht’s

Nachdem ich mich beim Packen der letzten Sachen etwas verkalkuliert habe, schlafe ich die Nacht vor der Reise halt nicht. Wieso auch, ich muss sowieso um kurz nach 3 das Haus verlassen. Das Komischste dabei ist, keinen Schlüssel mehr zu haben. Das ist der Unterschied zu Urlauben.

Während ich noch einmal das nächtliche Berlin abklappere, ist meine größte Angst erstaunlicherweise (noch) nicht, was im nächsten halben Jahr, besonders in den ersten Tagen, auf mich wartet; sondern mein Misstrauen in jedes öffentliche Verkehrsmittel. Kurzer Herzinfarkt, als der Busfahrer die Durchsage macht: „Ey du auf der Rückbank, setz dich ma schnell wieder hin, wir sind hier kein Asylheim. Nicht liegen!“

Letztlich klappt aber alles, auch die DB bringt mich halbwegs rechtzeitig nach Frankfurt.

So, jetzt nur noch knappe 6 Stunden bis zum Abflug… Beim Warten in den vollgequetschten Sitzzonen wird mir dann doch kurz mulmig, und ich frage mich, ob die ganze Aktion eine Schnapsidee war.

Warten am Flughafen in Frankfurt

Hinterlasse einen Kommentar