Mittwoch, 17. September

Triggerwarnung – ich spreche über die Toilettensituation in Taiwan (wer skippen will, nach dem dritten Bild gehts normal weiter). Das Folgende ist keine Beschwerde, sondern vielmehr eine belustigte Dokumentation.

Für meinen gestrigen Chili-Wettbewerb mit Ihsan bezahle ich heute mit starkem Magenbrennen (entgegen meiner bisherigen Erfahrungen war das Essen gestern tatsächlich mal scharf). Eine gute Gelegenheit, auf ein Manko hierzulande hinzuweisen. Einige Toiletten geben vor, das Klopapier in den Mülleimer zu schmeißen, so wie ich es aus einigen südlichen Ländern wie bspw. Griechenland bereits kenne. So war es in meinem ersten AirBnB und auch auf manchen öffentlichen Toiletten wird man darum gebeten. Im Dorm gibt es diese Anweisung genauso wenig wie einen Mülleimer. Die Toiletten verstopfen auch nicht, immerhin.

Ein größeres Problem sind meiner Meinung nach die Tücher selbst, denn Papier kann man das wirklich nicht nennen. Erst ein einziges Mal habe ich eine klassische Klopapierrolle gesehen, in einem Restaurant. Ansonsten gibt es meistens diese Plastikboxen an der Wand, aus denen man sich dünne Tücher (so wie die deutschen Feuchtigkeitstücher, nur eben trocken) ziehen muss. Und auch im großen Supermarkt (Carrefour) bin ich nur bei diesen Tüchern fündig geworden. Gleich am ersten Tag im Dorm habe ich mir ein großes Sammelpaket gekauft, denn jeder muss sich um seine eigene Ausstattung kümmern. In diesem großen Paket befinden sich viele kleinere, die in etwa so groß wie eine Packung Tempo-Taschentücher sind. Natürlich alles ein extra viel Plastik eingepackt. Je nach Stuhlgang braucht man so ein Paket gerne innerhalb einer Sitzung auf, selten auch mehr. Ich habe nicht gezählt, aber es dürften um die acht Tücher in einer kleinen Packung sein.

Zu sehen: eine Sammelpackung Klopapier, daneben einzelne kleine Packungen und die Dicke des Klopapiers

Das, was mich am meisten ärgert, ist aber die unverschämte Filigranität kombiniert mit der geringen Auflagefläche. Wenn man das Tuch ausfaltet, wird die Fläche groß genug, gefühlt wischt man dann aber mit der bloßen Hand über den After. Wenn man zwei Tücher zusammennimmt, ist die Packung innerhalb einer Minute leer und man muss mindestens zwei Packungen mitnehmen. Öfter hatte ich mich schon verschätzt und musste die Tücher in der Mitte durchreißen…

Ironischerweise haben wir eine Halterung für Klopapierrollen, die ich aber in noch keinem Supermarkt finden konnte

Warum nicht alle Tücher auf dem Klo lassen? Gute Frage. So richtig teilen tun wir im Zimmer bisher nicht, mit der Feindschaft von Heizo und Sky könnte das auch schwierig werden. Aber ehrlich gesagt, vielleicht frage ich bei Gelegenheit mal nach. Jedenfalls habe ich bis jetzt auch noch kein Klopapier der anderen gesehen, auch nicht, dass sie es aufs Klo mitgenommen hätten, wie ich. Ich lagere meins in meinem Schrank, so habe ich auch immer ein Tuch griffbereit, wenn ich gekleckert habe und wischen muss.

Ein weiteres Thema ist die Toilettennutzung. Ab und zu ist die Klobrille hochgeklappt, irgendeiner von uns pinkelt also vermutlich im Stehen. Kann ich demjenigen noch nicht einmal komplett verübeln, da der Raum sehr klein ist. Wenn ich selbst auf dem Pott hocke, stoße ich mir sofort den Kopf an der Wand gegenüber. Was mich eher wundert, ist, dass die Klobrille aber deutlich bespritzt ist, wenn ich sie runterklappe. Ich frage mich, wie das passieren kann, denn genau dafür klappt man sie doch eigentlich hoch? Für das Abwischen geht dann schon das erste Papier drauf, und ich überlege ernsthaft, das mal anzusprechen. Come on, keiner hier strotzt hier nur so vor männlichem Ego, als dass er es nötig hätte, unser aller Klobrille zu versauen. Was an der Kabine übrigens sehr vorteilhaft ist, ist ihr Abzug, der schnell von den Gerüchen entledigt und zudem eine gute Soundbarriere zum großen Raum darstellt, schließlich ist die Kloschüssel höchstens einen Meter Luftlinie von Heizos Bett entfernt (direkt hinter der Wand). Die Spülung (s.o.) ist wie bei den meisten Toiletten so, dass man einen kleinen Hebel nach unten zieht. Den europäischen Knopf oder auch zwei verschiedene Spülmodi scheint es in Taiwan nicht zu geben.

Heizo hat die Arschkarte gezogen

Das Waschbecken ist voll okay, abgesehen davon, dass es sich außerhalb der WC-Zelle befindet, was im Umkehrschluss bedeutet: man muss den Türgriff des Klos immer mit seinen dreckigen Händen anfassen. Dafür ist es stets in Reichweite und verkürzt die Wege zum Zähneputzen z.B. enorm. Die Beckenhalterung ist zwar etwas niedrig gebaut, das stört aber kaum. Ein helles Licht und ein Spiegel auf meiner Kopfhöhe sowie genug Ablagefläche sind sehr angenehm. Als Einziger habe ich dort eine Seife abgelegt. Ich vermute stark, dass die anderen gar keine benutzen; da ich ihnen aber nicht gerade jeden Tag einen Handschlag gebe, ist das schon okay für mich. Meine Sachen aus dem Kulturbeutel lasse ich lieber in meinem Schrank, da ich sehr vorsichtig mit der Reinheit meiner Kontaktlinsen und Zahnbürste bin. Zum Wasserhahn selbst: solide 7/10. Der Strahl ist nicht zu stark, reicht aber vollkommen aus, um die Hände schnell sauber zu bekommen. Minuspunkte, weil man die Temperatur nicht einstellen kann und mir der Drehmechanismus etwas zu altmodisch ist.

Die Proportionen des Waschbeckens

Ich habe mir heute extra vorgenommen früh aufzustehen, und mich mit James um 9 Uhr verabredet, da er mir noch Geld vom Trip letztes Wochenende schuldet. Paypal ist hier vielen ein Fremdwort, also läuft das meiste in Bar. Wir treffen uns auf dem Flur. Er steckt mir einen Tausender zu, ich ihm zwei Hunderter und ein paar Münzen als Wechselgeld. Dann geht jeder seiner Wege, als hätten wir einen zwielichtigen Deal abgeschlossen.

Ich hole mir kurz Frühstück (ein Eierpfannkuchen) und falle dann wieder ins Bett, wo ich bis ungefähr 13 Uhr liegen bleibe. Ich weiß nicht, warum ich so müde bin, aber mein Körper will nicht so richtig in Gang kommen. Kommt vielleicht auch davon, wenn man weiß, dass der nächste Termin erst um 15:30 Uhr ist. Fürs Mittagessen bekomme ich mich noch aufgerafft. Es gibt neue Beilagen, und ich gönne mir zusätzlich einen Milchtee, den ich mir zufällig auf der Karte aussuche. Er schmeckt etwas schokoladig und hat eine Art sehr weiche Tapioka in sich, auf jeden Fall macht er mich wach.

Unser Stockwerk im Dorm hat eine Line-Chatgruppe, in der der meiste Inhalt vom Floor Manager stammt, der öfters schreibt, wenn die Wäsche von irgendwem fertig ist oder wenn es etwas anzukündigen gibt (letzte Woche bspw. gab es eine Feueralarmübung, während der ich aber entschuldigt war wegen eines Kurses). Seit kurzem gibt es zum Glück einen Chatbot, der die chinesischen Nachrichten ins Englische übersetzt und umgekehrt. So auch heute: Da es (wie wir schon öfter gehört haben) strengstens verboten ist, das Dorm des anderen Geschlechts zu betreten, gibt es jetzt nochmal eine Warnung. Anscheinend wurde diese Regel missachtet und beim nächsten Verstoß wird es harte Konsequenzen geben. Dazu wird ein Foto einer Überwachungskamera beigefügt, die die mutmaßlichen Missetäter zeigt, mit einem jeweils schmalen schwarzen Balken über den Augen. Was für eine Drohung…

Eine Warnung an alle
Das grenzt ja an Denunziation

Außerdem sind Bewohner verschiedener Räume aufgerufen, heute Abend um 21 Uhr vor der eigenen Tür Spalier zu stehen, inklusive uns. Es geht wohl darum, im gemeinschaftlichen Sinn zu putzen. Ob das jetzt die Waschküche betrifft oder die Toiletten der anderen Räume, kann ich dem übersetzten Text nicht entnehmen. Wohl aber, dass ein Verstoß (Abwesenheit ohne Erlaubnis) streng geahndet wird.

Ich wundere mich übrigens sehr, dass ich den Floor Manager nicht kenne bzw. noch nicht gesehen habe. Ich bin auch öfter in der Waschküche und sehe fertige Waschgänge, aber jemanden, der das rigoros kontrolliert, habe ich noch nicht bemerkt. Jedenfalls scheint der Typ kein angenehmer Zeitgenosse zu sein, da er irgendwie nur Stress macht. Meinen Reiskocher sollte ich wirklich gut versteckt halten.

Um 15:30 Uhr suche ich wieder das Department of Construction Engineering auf, um die Master-Vorlesung „High Performance Concrete“ zu besuchen, die mir Professor Lin letzte Woche nahegelegt hatte. Der wohl einzige Construction-Kurs auf Englisch findet in einem winzigen Auditorium mit fünf Reihen statt, die aber ordentlich Platz zwischengeinander haben. Jeder Platz ist leicht erhöht im Vergleich zum Vordersitz, und neben einer guten Polsterung und Armlehnen an beiden Seiten besitzt jedes Exemplar auch noch einen ausklappbaren Tisch an der Seite.

Als ich reinkomme, sitzen schon ungefähr zehn Leute auf die letzten beiden Reihen verteilt. Ich suche mir einen relativ mittigen Platz in Reihe drei, womit ich quasi ganz vorne sitze. Die obligatorische Frage, ob ich im richtigen Kurs bin, bejahen meine drei Hinterleute mit einem sehr knappen, schüchternen Nicken. Der Lehrer kommt etwa zehn Minuten zu spät, in der Zeit höre ich die Taiwanesen leise tuscheln und drehe Däumchen. Schließlich erscheint Professor Lin und begrüßt mich freundlich. Ich stehe noch nicht in der Kursliste, das sei aber kein Problem, er will mich später nachtragen. Dann beginnt er seine Vorlesung mit einer übersichtlichen PowerPoint an der Leinwand, die tatsächlich (bis auf ein paar kleine Bemerkungen) vollständig in Englisch gehalten ist.

In der ersten Vollstunde gibt es eine Wiederholung. Ob das die Themen der letzten Woche sind oder Grundwissen (so wirkt es fast), kann ich nicht sagen, allerdings betont er, dass wir damit vertraut sein sollten. Es geht um Rheologie (Teilgebiet der Physik, das sich mit den Auswirkungen verformter Körper beschäftigt, zumindest sagt Google mir das) und damit zusammenhängende Diagramme, die die Verknüpfung von Lasten, Auswirkungen, Elastizität von Materialien usw. behandeln.

Auch wenn mir das Thema nichts sagt, komme ich irgendwie mit und bin sogar der erste, der eine Frage stellt. In der Antwort erfahre ich, dass es die ganze Zeit um physikalische Verhaltensweisen auf Mikroebene ging und nicht wie von mir angenommen um praktische Beispiele aus dem (Bau-)Alltag. Er hatte nämlich erklärt, was bspw. passiert, wenn man elastische mit viskosen oder plastischen Elementen kombiniert und wie sie Belastungen aushalten.

Nach einer Stunde gibt’s kurz Pause, in der die meisten Leute aus dem Raum verschwinden (wir sind insgesamt 18). Danach kommt der „neue“ Stoff. Es wird deutlich schwieriger für mich, den Faden zu behalten, immerhin kann ich später nochmal eine Frage stellen zu einer Tabelle, die mir nicht einleuchtet. Grundsätzlich geht es jetzt um verschiedene Messmethoden, um die Qualität von Asphalt zu beurteilen, wir bekommen Geräte aus den USA gezeigt, an denen sich der Taiwanesische Standard richtet. Professor Lin entschuldigt sich, dass er keines vor Ort hat, erklärt aber, dass er (vermutlich die Uni) noch darauf spart, denn ein DSR (Dynamic Shear Rheometer) kostet um die 2 Mio. $TD, knapp 60.000€. Und werden viele Formeln vor die Nase geklatscht, ich fotografiere mir jede Folie ab. Da kommt aber was auf mich zu, uiuiui. Das gesprochene Englisch kann ich zum Glück sehr gut verstehen.

Zwischenzeitig verstehe ich nur Bahnhof

Nach insgesamt etwas mehr als zwei Stunden ist der Unterricht auch schon vorbei. Wie sollen uns in Dreiergruppen einteilen, in der übernächsten Stunde findet bereits der erste von insgesamt vier oder fünf Tests statt. Was der genau beinhaltet, weiß ich nicht, aber einer meiner Hintermänner tippt mich sofort an und fragt, ob ich mit ihm und seinem Kumpel eine Gruppe bilden will. Wieso nicht? Sein Englisch scheint gut zu sein, und die beiden (Morgan und Ian) wirken sympathisch. Ich hätte nichts dagegen gehabt, auch mal mit irgendwelchen Mädels zu chillen, weil man durch die Geschlechtertrennung in den Dorms sowieso fast nur mit Jungs rumhängt und ansonsten viele Leute in geschlossenen Gruppen unterwegs sind, aber in diesem Kurs sind die restlichen Gruppen schnell gebildet und eigentlich bin ich auch sehr froh, nicht als Letzter übrig geblieben zu sein. Vielleicht haben meine Meldungen auch Eindruck gemacht, dass mit meinen Englischkenntnissen etwas anzufangen ist.

Morgan und Ian verschwinden sofort, nachdem wir unser Line ausgetauscht haben, ich werde auf dem Flur aber von einem anderen Mitschüler angesprochen, der mich in etwas holprigem Englisch fragt, ob ich später mit ihm und seinen Freunden Basketball spielen will. Eigentlich habe ich darauf keine Lust, aber die Connectionmöglichkeit lasse ich nicht liegen, und vielleicht wird es ja doch lustig. Dann läuft der Professor an uns vorbei und fragt mich freundlicherweise nochmal, ob ich sonst alles schaffe mit meinen Kursen und wie es mir generell an der Uni geht. Meine Fragen leitet er auf Chinesisch an den Kollegen, der neben mir steht, weiter, und so bekomme ich endlich (!) die wichtige Angabe, dass die Studentenausweise nächste Woche ausgeteilt werden. Das Dorm-Office hatte mich so oft auf falsche Daten vertröstet, dass ich richtig glücklich bin über die Info. Lin empfiehlt mir, den morgigen Kurs (der auf Chinesisch unterrichtet wird) nicht erneut zu besuchen, in seinen Augen Zeitverschwendung. Ab der zweiten Semesterhälfte gibt es Experimente, da könne ich dazukommen. Ich frage ihn nach Empfehlungen für Taiwan, und er schwärmt vom Kenting-Nationalpark an der südlichen Spitze. Auch die Ostküste legt er mir ans Herz, wenn ich mich für die Natur interessiere.

Weil es regnet und ich um 21 Uhr auf der Türschwelle stehen muss, wird aus dem Basketball nichts. Kurz bevor es soweit ist, chillen die anderen aber gemütlich in ihren Betten, Heizo schläft sogar. Mike und Sky haben die Mitteilung einfach nicht gesehen und gehen mit mir auf den Flur. Da ist zwar erstmal nichts los, aber nach kurzer Zeit kommen zwei Taiwanesen, die beide jünger als ich aussehen und sagen irgendwas. Ich frage „English?“, die beiden zücken schon die Übersetzmaschine, aber Mike und Sky können zum Glück Chinesisch. Wir sollen wohl einen Dusch- und Waschraum am anderen Ende des Gebäudes reinigen, alle müssen teilnehmen. Also bin ich der Glückliche, der Heizo wecken darf. Der erzählt, dass er diese Verpflichtungen nicht hat, weil er kein International Student ist. Bitte was? Er schiebt noch hinterher, dass er mir ja bereits gesagt hat, dass die „foreigners“ manchmal diskriminiert werden.

Kurzer Kommentar zu den beiden Typen. Der eine ist sehr dünn, hat ein äußerst kindliches Gesicht, ähnlich wie Heizo; der andere äußerst breite Figur, ungünstige unbetitelbare Frisur. Der erste zeigt kurz eine eigene Nachricht auf seinem Handy und ich erkenne die Anweisungen des Floor Managers. Dieser Dreikäsehoch ist der groß aufspielende Floor Manager? Und der andere sein Gehilfe? Ich kann nicht mehr. Irgendwie macht mich das jetzt schon sauer. Vor allem, wenn wirklich nur die Internationals sauber machen müssen. So viele gibt es von denen nämlich nicht und ich will bestimmt nicht jeden Mittwoch Abend die Duschen für alle putzen müssen. Und ich finde es auch ironisch, dass gerade die Verantwortlichen im Dorm (auch an der Rezeption unten) diejenigen sind, die kein Wort Englisch sprechen.

Also kümmern Mike, Sky und ich uns um Raum 218. Zugegeben, der Raum sieht okay aus, ganz ähnlich wie unser Dusch- und Waschbereich. Zur Verfügung haben wir aber irgendwie nur einen Besen und die Duschgriffe, die nicht besonders weit reichen. Die schmutzigen Stellen kriegen wir damit nicht sauber.

Unklare Anweisungen
Letztlich es ist mit ein paar mal Fegen getan

Auch auf Nachfrage kriegen wir keinen Mob, also bleibt uns nichts, als beim Fegen zu bleiben. Nach ungefähr 5 Minuten war’s das auch schon, dann kommt der Gehilfe des Fl. Managers und führt eine Inspektion durch.

Sky muss unter Aufsicht nachbessern, weil eine Dusche noch nicht ganz sauber war

In einer Dusche muss „nachgebessert“ werden. Lustig, wenn man sich den Boden im Allgemeinen anschaut, aber gut, die Hausherren bestimmen, wo‘s langgeht. Das war’s dann auch schon. Die anderen Internationals sehen wir beim Putzen des Kühlschranks inklusive Aussortieren alter und unbeschrifteter Lebensmittel, sowie beim Putzen der anderen Duschen. Es hat jetzt nur kurz gedauert und war im Moment auch gar nicht schlimm, aber das versteht man wohl als Fiebertraum.

In Blau-Weiß: der Floor Manager, links davon sein Gehilfe. Bei der Inspektion des Kühlschranks

Anschließend quatsche ich mit Sky kurz über das Toilettenthema. Er ist nicht derjenige, der im Stehen die Klobrille anpinkelt. Tatsächlich geht er bei uns gar nicht aufs Klo, erzählt er mir. Er fühlt sich mit den Geräuschen nicht wohl, also geht er entweder unten beim Gemeinschaftsraum oder, wenn er nur pinkeln muss, in die Dusche. Interessant…

Wir tauschen dann ein paar Packungen Instant-Nudeln (ich hatte welche mit Fleisch) und Sky verzieht sich mit seiner Mahlzeit in den Gemeinschaftsraum, da Heizo ihn letztens wohl für im Zimmer essen angemacht hat. Später tue ich es ihm nach, und benutze endlich mal die große Schüssel, die der Freund von James mir überlassen hat.

Abendessen

Ich telefoniere noch mit meiner Mutter und gehe heute ausnahmsweise mal zu einer halbwegs normalen Uhrzeit schlafen.

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