Mittwoch, 22. Oktober

Neuer Tag, neuer Kurs. Als neues Quasi-Mitglied der IBM-Sektion freue ich mich ehrlich gesagt, dass die meisten Kurse halbwegs früh stattfinden, heute wieder ab 9:10 Uhr. Zu Anfang des Semesters hatte ich ausschließlich welche, die frühestens um 13:30 Uhr gestartet sind, mit ein Grund, warum sich meine Tage immer drastisch nach hinten verschoben und verschwendet angefühlt haben. Kaan und Fabian wundern sich schon gar nicht mehr, als ich auftauche und mich mit reinsetze. Die meisten sind zu spät, nicht allerdings so spät wie der Lehrer, der das angeblich immer so macht. Klar darf ich mich reinsetzen, meint er. Wie ich heiße, wo ich herkomme und wieso ich erst jetzt komme, da man sich nicht mehr einschreiben kann? Leo, Germany und mein Department bietet leider keine passenden Kurse an, zum Glück brauche ich keine Credits, also „don’t worry“. „But why then you come here??“, fragt er verdutzt. Weil es mich interessiert. Er guckt noch verwirrter, aber akzeptiert es. Krass, dass das kein normaler Grund zu sein scheint. Auch Muskan (die Inderin, die ich vom Kennenlern-BBQ vor einigen Wochen kenne) wundert sich, dass ich dabei bin, in ihren Augen ist der Kurs stinklangweilig. „Supply Chain Management“ beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit (globalen) Lieferketten. Wir schauen uns gemeinsam die Aktienmärkte an, sprechen tut aber nur er. Seine Folien sind sehr aktuell, es geht bereits kurz um Chinas Exportbeschränkungen für seltene Erden, die erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben wurden und, natürlich, um Trumps Zölle. Während diejenigen seiner ersten Amtszeit, kurz Trump 1.0, nur politische Gründe gehabt hätten, ginge es bei den zweiten zusätzlich um die ökonomischen. Auf einer Folie sind diese stichpunktartig aufgezählt, wobei die Folien irreführenderweise Trumps Wortlaute übernehmen, so als gäbe es wirklich rassistische Diskriminierungen gegen weiße Siedler in Südafrika, zumindest in ausreichend großen Maße. Mündlich wird aber klar, dass das nicht seine persönliche Ansicht wiederspiegelt. Bei Stichpunkt zwei bin ich mir aber auch nicht sicher, ob es korrekt ist, dass Trump Zölle gegen Indien und China gerade aufgrund Russlands Krieg in der Ukraine erhoben hat. Das wird vielmehr wegen deren Exportüberschüssen gegenüber den USA gewesen sein, aber gut.

„Supply Chain Management“

Abseits der Lieferketten spricht der Prof, dessen Name ich noch nicht kenne, auch über Geopolitik generell. Als einer von ganz wenigen bisher spricht er den China-Taiwan-Konflikt von sich aus an. „We are a small country“ beklagt er mitleidig, das ‚come on, China‘ schwebt stumm hinterher. Die USA seien ganz besonders wichtig für Taiwan, andernfalls könnte sich das kleine Land nicht verteidigen. Immerhin gebe es ganze sieben layer der Verteidung, „many missiles“ würden chinesische Raketen abwehren, sobald diese gestartet würden. Jetzt schon kreisen feindliche Kampfflugzeuge jeden Tag um die Insel und verletzen den Luftraum Taiwans, das ist traurige Realität.

In der Mitte der drei Stundenblöcke dürfen Kaan, Sebastian und eine Französin, die ich noch nicht kenne, einen Vortrag über Bosch halten. Relativ monoton vorgetragen, schwebt meine Aufmerksamkeit ab und zu zur Seite, ich bekomme aber mit, dass es um die Firmengeschichte, Klimaziele und deren Einhaltung geht. Von meinem Morgentee aus der Cafeteria muss ich ständig aufs Klo rennen, versuche u.a., eine Schiebetür kräftig zu drücken, so komplett wach bin ich noch nicht.

Nach der Pause wird es interessant, der nette Lehrer redet wieder viel über China und hat eine interessante Story parat. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat zehn Jahre bis 2016/17 benötigt, um eine eigene Technologie zu entwickeln, mit der Kugelschreiberspitzen hergestellt werden können. Bis dato war das Land von Japan und Deutschland abhängig. Ich kann das erst nach einer kurzen Internetrecherche glauben, aber es stimmt tatsächlich. In meinen Augen zeigt das (als spezifisches Beispiel) auch, wie viel früher China kritische Abhängigkeiten von anderen Ländern erkannt hat, der Rest der Welt bekommt das jetzt zu spüren. Dann wird es etwas wild: Wenn ich es richtig verstehe, glaubt er nicht, dass Chinas Bevölkerung wirklich 1,3 Milliarden Einwohner zählt, in der Covid-Pandemie wurde seiner Ansicht nach geschummelt. Dazu erklärt er die Ein-Kind-Politik: „The kid… will be gone. Will be gone! Mostly the girls will be gone. Only boys.“ Beklagt wird auch das Überwachungssystem, „They have really good software, can recognize every face.“ Jap, das ist wirklich erschreckend.

Sebastian ist müde und hat außerdem noch etwas vor, ich gehe alleine in die Mensa, weiche bewusst Andrés Blickfeld aus, über China habe ich heute schon genug gehört. Aus Anstandsgefühl schreibe ich Ray und Herrn Lin, dass ich heute nicht zum Ingenieurskurs gehe (ich werde gar nicht mehr hingehen), jetzt muss ich mich sowieso erstmal um die Zimmersituation kümmern.

Hansen, den ich auf dem Weg treffe, bietet mir direkt seine Hilfe an. Sky hat schon geklärt, dass ich erstmal meine Sachen rüberräumen kann, bis die Sache offiziell geklärt ist. Er und Hansen helfen mir beim Tragen meiner Sachen, während Mike und Heizo noch Unterricht haben. Mike schreibe ich direkt eine Nachricht, ich hätte es ihm gerne schon am Morgen gesagt, aber da hatte er noch geschlafen. Weil er direkt antwortet, wenn ich ein Zimmer mit zwei freien Betten finde, würde er gerne mit umziehen, schlage ich vor, dass er für Raum A201 anfragen kann. Da waren mal Mäuse, aber da jemand anderes eingezogen ist, gehe ich davon aus, dass sie beseitigt wurden. Zitat Mike: „I can not image that just me and Heizo in a room“. Irgendwie bricht mir das das Herz, sowohl für Heizo als auch für Mike, aber ich hätte es auch bereut, nicht umgezogen zu sein. Heizo will ich auch noch schreiben, muss mir bei ihm aber die Worte besser zurechtlegen, deshalb verschiebe ich das auf später. Zum Ende meiner etwas über anderthalbmonatigen Zeit in A203 schieße ich Erinnerungsfotos: Heizos ikonischer Schlafplatz mit Bildschirm und einem PC, der an ein CD-Laufwerk erinnert. Seine Unisachen bewahrt er ständig in einem Pappkarton auf; was in seinem Schrank ist, habe ich nie gesehen. Einen kleineren Schrank am Zimmereingang hatte er von Anfang an für sich beansprucht, da sind einige weitere Sachen von ihm drin. Die dünne Decke auf seinem Bett ist eine Allzweckwaffe, sie dient gleichzeitig als Matratze, Decke, Schal, Sitzpolster des Stuhls und Abdeckung für Gegenstände. Das Kissen, ich weiß, sieht sehr räudig aus. Und dabei hatte ich Heizo einmal ein gutes, sauberes Kissen angeboten, das James mir überlassen hatte. Er hat es abgelehnt. Mikes Ecke ist immer sauber, sein Bett mehr oder weniger gemacht, die Klamotten sind ordentlich aufgehangen, die Schuhe stehen in Reih und Glied, der Schreibtisch hat eine freie Fläche zum Arbeiten, kurz: Der Junge ist halt einfach erwachsen.

Ein letzter Blick auf die Betten von Heizo…
…und Mike
Meine ausgeräumte Ecke, ich werde das Zimmer nicht unbedingt vermissen
Neues Zimmer: So viel Stuff habe ich mittlerweile…
…aufgeräumt

Die beiden Indonesier, die schon etwas länger hier wohnen, heißen jetzt auch mich willkommen. Darren und Dylan, der mir zur Begrüßung einen kalten Mochi schenkt, okkupieren die beiden Betten am Fenster, was insofern gut ist, als dass sie laut Sky deutlich früher schlafen gehen als wir beide. Nachteile gibt‘s überall, dafür ist die Atmosphäre auf Anhieb viel offener und freundlicher. Das liegt auch daran, dass enge Freunde wie Hansen und ein, zwei andere ein- und ausgehen, als würden sie auch hier wohnen. In einem Dschungel aus wahnsinnig schnell gesprochenem Indonesisch beginne ich den wohnlichen Neuanfang. Ich bekomme gleich ein paar Beleidigungen beigebracht, die ich sofort vergesse, weil sie überaus kompliziert erscheinen. Sie haben aber irgendwas mit Liebe und Schwulsein zu tun, das ist ein recht präsentes Thema, heute jedenfalls. Ich darf nicht vergessen, das sind alles noch Teenager, die vor kurzem 18 geworden sind, auch wenn das die Witze nicht zwangsläufig rechtfertigt. Dylan hat viele Fragen an mich. Thomas, der Thomas, den Sascha letzte Woche zum Sprachkurs mitgebracht hat, war vor einigen Wochen einmal für eine Nacht im Dorm, in diesem Zimmer, bevor er umziehen musste, denn Lehrer sind in diesem Haus eher nicht unterzubringen. Er hatte Dylan aber deutsches Schwarzbrot mitgebracht, was dieser ziemlich eklig fand. So ist es ja eigentlich immer mit Ausländern; niemand mag deutsches Brot, bis auf die Deutschen selbst. Ich erkläre, dass man es am besten nicht trocken, sondern mit Aufstrich essen, wenigstens aber in eine Suppe tunken sollte. Dylan interessiert sich dafür, was ich an Taiwan nicht mag (die häufigen Sprachbarrieren) und wie lange man in Deutschland arbeiten muss, um sich einen BMW leisten zu können. „Three years?“, fragt er. Junge, weiß ich doch nicht. Made in Germany hat einen guten Ruf in Taiwan, das merke ich immer wieder, auch die Indonesier sind davon überzeugt. Ob ich mir in der Heimat viele Sachen leisten kann? Im Vergleich mit Taiwan definitiv, zum Glück ist vieles hier für mich sehr billig. Sky bspw. regt sich so sehr über seine Friseurkosten von 400$TD (11,40€) auf, dass man glauben könnte, er würde „never going to financially recover from this“, um im Jugendjargon zu bleiben.

Raum A202 ist der Inbegriff einer Küche, alle drei Roommates kochen hier, was das Zeug hält. Und so sehe ich auch endlich meine Chance für den Reiskocher gekommen, den ich aus Angst vor Heizos Petze noch nicht ausgepackt hatte. Von einer angegammelte Tasse in der Verpackung wusste ich nicht, sie kommt erstmal beiseite. Die Unterste Schicht einer Art Papiers ist am Boden des Topfs angeklebt, so als wäre er noch nie benutzt worden, jedenfalls muss ich ihn erstmal eine Weile einweichen und danach mühselig abkratzen. Dabei kocht der Kocher erstmal ordentlich über, ein Must-Done vor der Nutzung eines neuen Küchengeräts, nicht wahr?

Abendlicht über dem „Black-winged Stilt Pool“ am First Campus

Den Schwung der neuen Motivation nutzend, schließe ich mich Sky, Dylan und Hansen an, die im PX Mart (billige Supermarktkette) Besorgungen machen. Neue Müsliausstattung (der Nestlé-Kauf tut weh, in Deutschland habe ich aber wieder Alternativen), Snacks, Gewürze und Gemüse, das ich plane zu kochen.

Sky mit dem Gruppeneinkaufswagen
Hansen probiert einen der tausenden Abzockautomaten aus
Ausbeute: exotische Snacks und eine Milch mit Grüner Tee-Geschmack

Sky und ich müssen uns noch offiziell ummelden. Er hat irgendwo die Info her, dass unser Floor Manager im 4. Stock wohnt, und ja, der dürre, immer nach schlechter Laune aussehende Möchtegernboss ist selbst noch Student. Sky versucht, die Situation auf Chinesisch zu regeln, nach einer Weile tauschen wir tatsächlich die Zimmerschlüssel. Also nicht, dass die irgendjemand benutzt hätte, aber symbolisch sind wir damit umgezogen. Außerdem erfahren wir, dass Heizo schon im vierten Jahr hier ist! 7. Semester, und dem Floor Manager ist er gut bekannt, weil es wohl schon öfter Probleme gab. Das heißt außerdem, dass er um die 22 Jahre alt ist, ich hatte ihn bisher für deutlich jünger gehalten.

Dann steht heute mal wieder die Reinigungsschicht an, für die Sky und ich weiterhin im alten Zimmer eingeteilt sind. Als Mike uns sieht, bekommen wir erstmal beide einen lächelnden Mittelfinger, teilweise zu Recht. Als Sky letztens gefragt hatte, ob ein Zimmerwechsel von ihm okay wäre, hatte Mike kein Problem damit gehabt. Ich entschuldige mich auch nochmal bei ihm, ich habe ihn ja nicht mit Absicht alleine gelassen, sondern in erster Linie eine Chance wahrgenommen. Er versteht das, ist nicht weiter sauer. Er freut sich sogar fast, weil er jetzt auch mehr Ruhe hat. Und wenn Heizo Stress macht, kann er rausgehen. Ich frage ihn, ob er schonmal mit Heizo geredet hat. Nur ein einziges Mal, ganz am Anfang hat er ihm einen grünen Tee angeboten, danach nie wieder. Naja, wenn er nicht mit Heizo redet, wird der auch ganz bestimmt nicht mit ihm reden, das sollte man als Ü30-Zimmergrandpa aber schon wissen. Nachgefragt, ob er in A201 wechseln will, verneint er. Der einzige Bewohner guckt grimmig und der Geruch des Zimmer ist schon auf dem Flur ziemlich übel. In dem Punkt hat er aber Recht, das würde ich auch nicht wollen. Ich biete Mike an, dass er bei sozialem Bedarf immer gerne zu uns kommen darf, damit scheint das Thema erledigt. Er hat auch ein neues Hobby gefunden, mit Sidd war er heute zum ersten Mal im Gym, seinen Körper wieder vorsichtig in Form bringen. Sein Plan: von jetzt an möglichst jeden Tag gehen. Hui, da ist wer motiviert, aber er sieht es vor allem als Zeitvertreib an, damit er nicht den ganzen Abend im Zimmer verbringt.

Wer übrigens mal wieder nicht zur Reinigungsschicht auftaucht, ist Heizo. Letztes Mal (vor fünf oder sechs Wochen) hatte er noch gesagt, dass nur die Ausländer putzen müssen, er als Kaohsiunger sei davon ausgenommen. Es kommt aber gut hin, dass in den fünf Wochen alle Zimmer des Stockwerks einmal dran waren, also stimmt das sicher nicht (auch wenn es mehrheitlich das Ausländerstockwerk ist). Seine heutige Begründung ist Müdigkeit, wahrscheinlich macht er gerade wieder einen Powernap. Zugegeben, 21 Uhr mittwochs als gemeinschaftliches Reinigungsdatum ist wirklich schlecht gewählt. Der Floor Manager lässt das aber nicht durchgehen, geht ins Zimmer und macht angeblich ein Foto von Heizo, um ihn bei den Lehrern reporten zu können. Ich frage mich, wie das die letzten Semester abgelaufen ist, da wird es ja ähnliche Aufgaben gegeben haben. Und er tut mir noch mehr Leid als eh schon, die (mit selbstverschuldeten) Unglücksfälle prasseln gerade auf ihn ein und seine Reputation im 2nd floor hat auch erheblichen Schaden genommen. So eine Situation habe ich das letzte Mal in der Mittelstufe erlebt, ich hätte nicht gedacht, dass dormitorys an Unis diese sozialen Situationen wieder hervorrufen können.

Die Reinigung selbst fühlt sich mal wieder massiv unnötig an. Ausgestattet mit zwei Besen und zwei Schwämmen sollen sechs Leute einen Bereich „reinigen“, dessen Fliesen nicht nur unabwischbare Kalkflecken aufweisen, sondern in dunklem Teint die Spuren derer zeigen, die dort bereits seit vielen Jahren ihrer Wege gehen. Dreckig sieht’s am Ende so oder so aus. Aber wenn es die Hausherren glücklich macht, stehe ich natürlich gern zu Diensten.

Vorm Schlafengehen spreche ich mit Dylan, der der extrovertiertere beider neuen Roommates zu sein scheint, ein paar Gewohnheiten ab. Er fragt mich, ob es mich stören würde, wenn er um 5 Uhr morgens Beef kochen würde. So früh, weil er danach Unterricht hat. Keine Ahnung, aber lass es uns mal ausprobieren. Zu dem Zweck leiht er sich gleich mal meine Sojasoße und knetet das Fleisch vor. Dafür kann ich nachts ohne Bedenken die Toilette oder den Wasserhahn benutzen, das Licht auf Skys und meiner Seite lange anlassen. Die beiden sind nämlich drei Wochen James gewohnt, der laut Dylan „like a motorcycle“ schnarcht. Wo er Recht hat, hat er Recht. Meinen größten Respekt haben die beiden, dass sie überhaupt schlafen konnten in der Zeit. Zur Toilette: Es gibt hier zwar auch keine Klobürste und pinkeln tun sie anscheinend auch im Stehen (mit hochgeklappter Klobrille), aber mit einem großen Eimer spülen sie bei Bremsspuren einmal kräftig nach, sodass diese verschwinden. Und mit kräftig meint er kräftig: Seine Mimik deutet auf eine schwungvolle Entleerung des 5-10 Liter-Behälters hin, was auch die vielen Wassertropfen auf der Klobrille erklärt. Ein Glück, kurz hatte ich die für Urin gehalten.

Dylan bereitet sein beefiges Frühstück vor

Alles in allem bin ich mit dem ersten Eindruck des neuen Zimmers zufrieden. Vor allem der soziale Aspekt lässt mir einen Stein vom Herzen fallen, und die sehr freundliche Art der anderen lässt mich hoffen, dass wir für kommende Probleme Lösungen finden werden.

Für mein Abendworkout und -dehnprogramm habe ich aufgrund des fehlenden Regals im Vorderbereich deutlich mehr Platz, außerdem ist der Boden nochmal sauberer. Wenn mich nicht alles täuscht, hat dieser Raum auch einen besseren Geruch. Bisher habe ich beim Türöffnen intuitiv immer kurz „Oh nee“ gedacht, auch wenn man den modrigen Gestank nach ein paar Sekunden bereits ausgeblendet hatte. Das Waschbecken ist hier nicht nur sauberer, sondern wird auch wie eines behandelt. Zahnbürsten, Spülmittel, ein Schwamm stehen an den Seiten, der Wasserhahn ist zwar wackelig, aber dafür sehr leise. Im alten Zimmer war meine Handseife der einzige Gegenstand am Waschbecken, aber auch hier scheinen sie sich die Hände nur oberflächlich zu waschen, wenn sie nicht gerade das Spülmittel dafür verwenden. Sky nehme ich mal aus, wie wir wissen, sucht er ja ausschließlich die öffentliche Toilette im Erdgeschoss auf oder pinkelt in die Dusche…

Neue Waschbeckensituation

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