Mehr als nur leicht angenervt wache ich von Skys Wecker auf, der wie eine Evakuierungssirene klingt und unfassbar laut ist. Der Teenager hat aber einen Dornröschenschlaf und wacht erst auf, als ich ebenso laut „SKY!“ rufe. „Sorry, sorry“ kommt zurück. Wenigstens kann ich nochmal einschlafen, denn es ist erst 5:30 Uhr. Später erzählt Sky, dass er ein Workout machen wollte. Kein schlechtes Vorhaben, aber anscheinend weckt ihn sein Wecker nicht mehr, sobald er sich an den Ton gewöhnt hat. Wow. Irgendwie passiert mir das nicht.
Mit wenig Schlaf stehe ich um 7 Uhr endgültig auf, um mir den guten Schwarztee reinzulöten. Die Mensa-Storyline expandiert: Heute kläre ich das Frühstück nicht nur wie üblich mit erhobenem Zeigefinger ab, der Mann und die Frau in der Frühstücksecke trauen sich nach knapp drei Monaten sogar zu fragen, woher ich komme. Germany kommt akustisch nicht rüber, aber „Déguó?? We have been there!“ Die Frau zeigt mir auf ihrem iPhone Bilder von vor acht Jahren, die die beiden vor Bergen und traditionellem Fachwerk zeigen. Ahh, Bayern. Und die beiden scheinen ein Paar zu sein! Das erklärt das Mädchen neulich, vermutlich die Tochter. Abgesehen davon wäre es mir vermutlich nicht mehr aufgefallen, meistens sind sie ja auch gestresst bei der Arbeit. Aber die gemeinsamen Fotos rufen auf beiden Gesichtern ein sehr ehrliches Lächeln hervor, schön das zu sehen. Fast zu schade, dass wir eigentlich nur per Zeichen kommunizieren, ein paar Worte auf Chinesisch würden bestimmt gut ankommen. Vielleicht frage ich die beiden mal nach ihren Namen, aber hey, nicht zu schnell, wir gehen das ganz langsam an.
Kurz darauf geht’s mit Minda und YouBike zum Nanzih-Campus, von wo der Bus unserer heutigen Tour abfährt, die vom Office of International Affairs (OIA) organisiert wird. Dabei muss ich erstmal gut aufpassen, Minda sicher abzuliefern, für mein Gefühl denkt sie schon wieder etwas wenig mit. Wo elektrische Fahrräder stehen, wann alternativ der Bus fahren würde, wie wir überhaupt dahinkommen – keine Ahnung, schau doch selber nach! Kaum zu glauben, dass die Frau PhD-student ist. Aber wer weiß, wie hoch die Anforderungen an Selbstständigkeit in Indonesien sind. Ist in Taiwan vielleicht auch nicht anders. Zum Glück finden wir für sie unterwegs noch ein E-Bike, sodass die ärgerlich steile Brücke über die Bahnstrecke nicht so anstrengend ist. Den Bus erwischen wir rechtzeitig, aber Hasan, den ich vom indischen Festival Dawali kenne, schafft es nicht; er ist an den falschen Campus gefahren. Ich hoffe, Ihsan schafft es, in Jiangong einzusteigen.
In Nanzih steigen auch einige ein, die ich bisher nicht kannte. Einige indische Lehrer sind dabei, Muskan, eine Französin, außerdem weitere PhD-Studenten, die haben vermutlich flexiblere Unizeiten als die regulären. Neben mich setzt sich dann ein Europäer, der sich schnell als Deutscher herausstellt. Koby, ethnischer Halbvietnamese, kommt ebenfalls aus Berlin, ist aber wie so viele Praktikant. Letzten Monat angekommen, bleibt er wie ich bis Februar. Nach genauerem Hinschauen hätte ich ihn auch ohne Hilfe als Berliner klassifizieren können: Weite, kurze, ausgefranste Jeans, eine Art Hemd aus dunklem Stoff und auch die Frisur kann ich zwar nicht exakt identifizieren, aber der Gesamteindruck hätte es mir definitiv verraten. Das ist nichts Schlimmes, mir wurde das auch schon gesagt, vermutlich vornehmlich wegen des Schnauzers. In Jiangong steigt die verbleibende Crew ein, darunter Ihsan, mehr Inder aus den Chinesisch-Kursen und Vanessa aus „Consumer Behavior“. Zwar wollte ich die Busfahrt zum Blogschreiben nutzen, aber Koby hat das Bedürfnis zu reden, und ich bin auch an seinen bisherigen Erfahrungen in Taiwan interessiert. Auch er hat fett Probleme mit dem Anschluss an Taiwanesen, alle seien zwar freundlich, aber die Sprachbarriere kann ein lächelndes Schulterzucken auch nicht immer ersetzen. Das akzeptiert er aber und begibt sich jetzt sogar bewusst in die ungewollte soziale Isolation, denn, man kann ja mal aus der Berliner Komfortzone herauskommen, gerade wenn Freundin und Freundesgruppe bei einer Rückkehr warten. Sehe ich genauso. Hoffentlich ermunternd wirken dafür meine Reiseempfehlungen, vor allem Lü Dao lege ich ihm ans Herz. Ich bekomme auch was zurück, der Hehuanshan im Nordosten soll eine Tour wert sein (vielleicht während meiner Radtour?).
Fast pünktlich erreichen wir die Bergausläufer hinter Pingtung, unseren Augen bietet sich ein tolles Naturschauspiel. Das viele Grün ist in Taiwan zwar nicht selten, ebenso die Berge, aber das sollte meine Qualitätseinstufung der Aussicht eigentlich nicht groß verändern. Vielleicht habe ich nach einigen Stadttagen auch einfach mal wieder Lust auf Wandern. Ab hier gibt das OIA die Führung an Indigene ab, die nebenbei das Hauptthema unseres Trips sind. „Taiwan Indigenous Culture Tour“ heißt die Veranstaltung und kostet uns inklusive Fahrten, Eintritt, Verpflegung und Aktionen jeweils nur schlappe 100$TD, weniger als drei Euro.

Auf zwei kleine Shuttle-Busse verteilt wird die Truppe Bergserpentinen entlanggekarrt. Die Gefährte sind entlang der gesamten Seitenlängen besteigbar und haben keine Fenster, sodass die Nähe zur Natur umso größer ist. Wenige Minuten zuckeln, dann sind wir da. Ein kleines Bergdorf, in dem hauptsächlich Verwaltungs- und Aktivitätsgebäude stehen. Ein riesiges Haus ist der erste Punkt, dort sollen wir unsere Sachen in Schließfächer geben und werden anschließend in einen sehr großen und dunklen Theaterraum geführt, der jedes Kino überbietet. Dringende Bitte: Keine Fotos und auch keine Videos.

Die folgende Darstellung behandelt die Geschichte des indigenen Volkes dieser Region, vermutlich geht es um Respekt ihnen gegenüber. Minda und andere winken Ihsan und mich in die erste Reihe, ich setze mich neben Vanessa. Die Aufführung ist klischeehaft das, was man sich intuitiv unter Eingeborenentänzen und -musik ganz allgemein vorstellen mag. Bambustrommeln, kriegerische Laute, Pantomime von Konflikten und Lebenssituationen, Rhythmik pur. Große Bildschirme links und rechts der Bühne erklären, was genau man sieht. Die Mädels fangen an zu filmen, sieht ja eh niemand. Nur Vanessa, die ihr Blitzlicht anhat (wir sitzen in der ersten Reihe!), erregt entsprechend Aufmerksamkeit, das wird sie nicht so schnell vergessen. Die Inigenen erzählen mithilfe der Musik ihre Lebensgeschichte. Frauen lernten zu weben, Männer erprobten den Kampf. Wer seinen jeweiligen Skill gemeistert hatte, war offiziell erwachsen und bekam ein offenbar schmerzhaftes Gesichtstattoo, für das man Schläge ins Gesicht ertragen musste. Wer starb und Teil der Glaubensgemeinschaft war, ging über die „Regenbogenbrücke“ in das Reich nach dem Tod. Gegnerische Stämme bekämpften sich gerne mal, die Darstellung dessen ist ein ziemlich aufwändiger Tanz, mit vielen Sprüngen. Der Impuls, sich darüber lustig zu machen, liegt nahe, aber im Endeffekt sind das halt hunderte, wenn nicht tausend Jahre alte Traditionen. Muskan schickt mir später ihre Videos.
Als die Reiseleiterin am Ende vor uns steht, denke ich schon, dass die Handys eingezogen werden. Aber sie will sich nur entschuldigen, denn während der Aufführung ging der Feueralarm an, für mindestens 30 Sekunden. Er war zwar laut, aber ernst genommen hat ihn niemand. Auch irgendwie bedenklich, wenn ich so darüber nachdenke.
Als Entschuldigung dafür bekommen alle Teilnehmenden ein „Geschenk“, für das spontan ein Multipack Taschentücher geöffnet wurde. Die Geste zählt. Draußen herrscht bestes Wetter, die Bergkulisse ist ein hervorragender Hintergrund für viele Fotoshootings. Auch ich lande letztlich auf ein paar schönen Bildern, die auf allen möglichen Plattformen, natürlich ohne Frage um Erlaubnis, gepostet werden. Aber ehrlich gesagt finde ich das nicht so schlimm, denn sonst müsste ich mich beim Schreiben dieses Blogs ziemlich unwohl fühlen.

Gemächlich bewegt sich die Gruppe fort, es bleibt viel Zeit zum Schnacken. Ich erfahre, dass Vanessa entgegen meines bisherigen Denkens gar keine Vietnamesin, sondern Phillipinin ist. Genau wie James, mein erster Roommate, kommt sie von den südlichen Inseln. Bei genauerer Betrachtung hätte ich vielleicht sogar einen ethnischen Unterschied zu den doch sehr markanten Gesichtszügen von Vietnamesen wie Mike erkennen können. Zwischen Phillipinen und Indonesiern sei der wiederum kaum vorhanden, sagen Minda und Vanessa, die beide angeblich nur 1,50m groß sind. An einem Viewpoint sehen wir eine „rainbow bridge“, die den Indigenen viel bedeutet. Eine Kulisse sehr ähnlich dem Ort, an dem ich mit Sky vor einigen Wochen in den Bergen war.

In einem Küchenhaus wird Essen im industriellen Maßstab hergestellt. Da es drinnen zu voll ist, geht meine Gruppe in einen hochgestelzten Holzpavillon, wo wir auf das Mittagessen warten. Mit am Tisch sitzen unter anderem eine Vietnamesin, mit der wir schon auf der Hinfahrt gesprochen hatten und eine Mongolin, deren Herkunft von großem Interesse ist. Dania, wenn ich mich richtig erinnere, kommt aus Ulaanbaatar und erzählt von ihrer Familie, in der es nicht unüblich ist, einen Hof mit 50 Pferden zu besitzen. Die Tiere seien auch heute noch das Fortbewegungsmittel der Wahl, zumindest auf dem Land. Die weiten Steppen sollen wunderschön sein, da widerspricht sie nicht. Ihsan interessiert sich besonders für die mongolische Kultur, auch weil es entfernte Gemeinsamkeiten mit der türkischen gibt. Beispielsweise die Hütten, in denen auch heute noch viele Nomaden wohnen, waren auf heute türkischem Boden bis zur Errichtung des Osmanischen Reiches im Tengrismus üblich. Dania ist am Beginn ihres Studiums in Taiwan und checkt lustigerweise nicht ganz so viel von dem, was wir sagen. Es wird wohl auf sprachliche Differenzen zurückzuführen sein, aber ganz oft fragt sie uns etwas, das wir im Satz zuvor erklärt haben, Koby kann da nur schmunzeln.
Das Essen enthält für taiwanesische Verhältnisse ungewöhnlich viel Gemüse, auch an die Vegetarier wird gedacht. Auch wenn es nicht ganz meinen Geschmack trifft, endlich mal etwas Gesundes. Die Vietnamesin, deren Name ich leider vergessen habe, studiert eigentlich in Finnland und ist nur für ein Praktikum hier. Auch langfristig will sie in Finnland bleiben, beschreibt dort allerdings ähnliche soziale Verhältnisse wie die in Taiwan. Schüchterne Leute, „you have to make a move by yourself“, die aber sehr freundlich sind, wenn sie sich einmal geöffnet haben. Die gute Frau nimmt kein Blatt vor den Mund, sie beschreibt und sagt alles, was sie denkt. So bekomme ich auch einen Kommentar zu meinen zerrissenen Schuhen, der ehrlicherweise aber gerechtfertigt ist.

Im zweiten Teil der Tour werden wir wieder von den Bussen ein Stück straßenabwärts gebracht, zu einem gut erhaltenen Dorf der Ureinwohner. Den Hang hinunter erstrecken sich alleinstehende Häuser, über Steintreppen miteinander verbunden. Eine schöne Zeichentrick-Karte dient als Lageplan.

Von hier aus arbeiten wir verschiedene Stationen ab. An einem traditionellen Bogenschießstand, der direkt aus einem mittelalterlichen Videospiel stammen könnte (was eigentlich für den Wahrheitsgehalt Videospiele spricht), darf sich probieren, wer will. Trotz meines Kurses in dieser Profession fällt es mir nicht leicht: Die Bögen sind aus Holz und alt, die Pfeile teilweise krumm und die Zielscheiben viel kleiner als gewohnt. Dania, in deren Heimat noch Bogenschießen im Galopp praktiziert wird, tut sich recht gut hervor. Auf einem Steinplatz darf man alte Instrumente üben. Neben Trommeln auf Bambus gibt es ein Gerät, mithilfe dessen man beim Tanzen Geräusche macht. Zwei jeweils mit einer Seilschlaufe verbundene Holzbecher, die man sich umgekehrt unter die Schuhe klemmt, steuert man mit den Seilen und so klackert sich ein Rhythmus zusammen. Wir machen daraus natürlich ein Wettrennen. Ansonsten gibt es noch Holzkreisel, die man mit gezielten Seilpeitschenhieben weiter anspinnen muss.

Anschließend werden alle eingeladen, sich bei entsprechendem Wunsch eines der traditionellen Tattoos verpassen zu lassen. Das ist wohl gewollte kulturelle Aneignung, auch wenn die Tattoos eigentlich nur Tintenkleber sind. Männer bekommen senkrechte Muster auf Stirn und Kinn, Frauen horizontal auf die Wangen. Vielen ist das suspekt, auch Koby, dem die Aufführung zuvor schon zu „ultrakonservativ“ war. Nunja, so war es früher halt. Ich kann die Tattoos jedenfalls nicht auslassen, die Chance habe ich nie wieder. Die Kinnvariante fällt fast sofort ab, aber an der Stirn hält es den restlichen Tag.

Weiter unten begutachten wir die Hütten etwas genauer. Schöner Stuck ziert sie von außen, und die Türen sind dermaßen niedrig, sodass selbst kleinere Leute ihren Kopf einziehen müssen. Die Reiseleiterin spricht recht leise, aber eine Umhänge-Bluetoothbox lässt einen diesen Umstand fast gar nicht bemerken. Andere Reisegruppen hier erinnern mich fast schon an Berlin, Fotos machende Asiaten in großer Menge sind mir nicht unbekannt. Ein Mann der Gemeinschaft leitet kleinere Gruppen zu traditionellen Spielen/Zeremonien an. Bei einer stehen sieben Leute im Kreis mit spitzen Lanzen, um einen Strohball aufzuspießen, der in die Luft geworfen wird. Was dem Sieger gebührt, weiß ich nicht, aber spaßig ist es. Außerdem gibt es eine Art umgekehrtes Seilziehen, bei dem zwei Leute um die Drückherrschaft eines dicken Bambuspflocks kämpfen. Ihsan ist bei bester Laune, macht schon den ganzen Tag Späße mit Vanessa, Muskan und Minda, veräppelt sie bei jeder Gelegenheit. Ganz langsam bin ich genervt, auch weil mich die Hitze dehydriert.


Der letzte Programmpunkt ist klar der coolste. In einem der Flachhäuser hängen große Garderoben mit traditionellen Gewändern. Jeder, der will, darf sich darin einkleiden lassen. Die eng geschnürten Hosenbeine und das zu kleine Oberteil passen mir zwar nicht ganz, aber der Gesamteindruck macht trotzdem was her. Vor dem Regenwald der Umgebung sieht das besonders authentisch aus, es folgen die Schnappschüsse:




Ihsan, der das Karate Kid personifiziert, und ich werden von Dania und einem anderen International mit „handsome“-Loben überschüttet, sie wollen unbedingt Fotos mit uns machen.


Dann ist die Tour vorbei und es geht zurück. Einmal noch die Aussicht genießen, dann wartet die Großstadt auf uns.



Der Trödelei der Gruppe, aber auch dem Feierabendverkehr geschuldet kommen Minda und ich mehr als eine Stunde zu spät zu Chinesisch, die Inder probieren es gar nicht erst. Koby verabschiedet sich mit den Worten, er würde gerne mal ein Bier mit mir trinken gehen, das vermisse er an Berlin. Lässt sich einrichten. Weil Anna und Buggi gerade in Japan sind und Sascha sich wohl lieber in einer Bar aufhält, wie er mir schreibt, freut Frau Peiti sich, dass immerhin eine Handvoll Leute da sind. Sowieso wiederholen wir nur die Themen von letzter Woche, also Uhrzeiten, Monate und Wochentage. Ein neuer Mitschüler bzw. Lehrer sitzt vorne, er kann definitiv das Beste Mandarin von allen, lernt aber auch dazu.

Da wir in den letzten Wochen so viele Vokabeln und Sätze zu Offices und Sachen ausleihen gelernt haben, wird es demnächst einen Wettbewerb geben. Mit einem Büro an der Uni hat Frau Peiti abgeklärt, dass wir Studis innerhalb von zwei Wochen auf Chinesisch etwas (Schlüssel, Laserpointer, Fernbedienung) ausleihen sollen. Wer das erfolgreich meistert, kommt in einen Lostopf, aus dem 15 glückliche Gewinner gezogen werden, die „Taiwan-style keychain“ bekommen sollen. Natürlich, ein Glücksspiel, was auch sonst. Ohne diese Aufgabe werde ich die spezifischen sprachlichen Skills wohl nie brauchen, aber sei es drum.
Nach der Stunde gehe ich mit Minda in das angrenzende Essensviertel, das ich dank der Trainingsgruppe nun wirklich gut kenne. Einen Bubble Tea später setzen wir uns in eine Nebenstraße zu zwei befreundeten Indonesierinnen, die sich Fried Noodles bestellt haben. Wir tun es ihnen gleich, aber der Laden ist trotz sehr netten Mitarbeiter eine Katastrophe. Versalzene Pommes, Pork (für die drei besonders schlimm) und anderes Fleisch in extra vegetarisch bestellten Gerichten, und mein „Ei“ enthält so viel flüssiges Eiweiß, dass ich nach der Hälfte abbreche, aus Angst vor Salmonellenvergiftung oder Schlimmerem.

Zuhause muss ich mich noch um den lästigen Zug für morgen kümmern, denn anscheinend sind die ersten Busse und Schnellzüge alle ausgebucht. Na gut, es ist halt auch ein Samstagmorgen, da kann das schonmal passieren. Der Local Train sollte aber weiterhin eine Option sein, schreibt Jessie, die ich morgen in Taichung treffe, mir nach vielem hin und her. Packen, Blog schreiben, schon ist es Mitternacht. Jetzt lieber schnell schlafen gehen, sonst ist das Wochenende im Eimer.

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