屏東 Pingtung -> 車城 Checheng
Aus irgendeinem Grund war ich gestern Abend so müde wie auf der ganzen Tour noch nicht, weshalb ich den Schlaf dringend gebraucht habe, verschwitzt aufwache und erst spät loskomme. Ich frühstücke sogar noch im Zimmer, weil ich zum Geldabheben sowieso kurz raus musste. Die 665$TD (ein komischer Preis übrigens) platziere ich wie angewiesen unter dem Kopfkissen, fühle mich nur leicht mafiös dabei (immerhin ist es kein Pferdekopf) und massiere kurz meinen Rücken, um dann zusammenzupacken. Um ehrlich zu sein, habe ich im ganzen Haus keine Schlappen aus dem Schuhregal benutzt, auch im Bad nicht. Beim Duschen wird dort eh jeder Dreck fortgespült und genau genommen steht auch nirgendwo, dass man so etwas tragen soll (auch wenn alle, die ich sehe, es tun).

Das Hostel liegt in einem Gewirr aus zusammengepuzzelten Häusern, in etwa wie ein Auflauf, der zu einem einzigen Brei verwachsen ist (also wie in den Berliner Unimensen). Lustigerweise sitzen die Leute, die mich gestern Abend netterweise nach innen und außen gelotst haben, noch immer (oder schon wieder) in ihren Plastikstühlen am entscheidenden Knotenpunkt dieses gordischen Meisterwerks. Gestern Abend noch fröhlich am Quatschen, starren die drei jetzt auf ihre Smartphones, ähnlich Zombies. Ich checke übrigens jeden Morgen und manchmal auch tagsüber meinen Reifendruck, allerdings verhält der sich auch am achten Tourtag einwandfrei. Nach so vielen Kilometern und nicht immer perfekt glatten Straßen ist das schon ein kleines Wunder. Oder einfach sehr gute Qualität…
Bevor ich Pingtung den Rücken kehre, gebe ich der Kleinstadt im Schatten von Kaohsiung eine Chance. Hasan hat mir zwei Sachen geschickt, die ich anschauen könne, allerdings nichts groß Spektakuläres. Zuerst fahre ich fünf Minuten, um das „Shengli New Village“ zu besichtigen, eine Art Parkpromenade, in der mehrere kleine Häuser europäisch designt sind. Angeblich haben Frankreich, die Schweiz, die Türkei und andere ein eigenes Café bekommen, die Attraktion eignet sich also besonders gut für Wochenendspaziergänge und zweite Frühstücke. Danach sieht auch die Kundschaft aus, mich hält es jedenfalls nicht lange hier, auch weil ich irgendwann mal Strecke machen muss. Interessant finde ich aber auch die Ruinen weiterer Häuser daneben, die ausweislich deshalb hier stehen, um Kindeserinnerungen vieler Pingtunger zu repräsentieren. Irgendwas mit abhebenden Flugzeugen und Träumen der Zukunft steht auf einem Schild, aber gut, die Geduld es zu verstehen habe ich nicht.



Interessanter finde ich das Viertel um den „Pingtung Park“ herum. Der Park ist entspannt, einige Leute und Eltern mit ihren Kinder spielen am Wasserbecken oder genießen ein Frühstück auf Bänken. Drumherum spielt sich aber noch mehr ab. Große Morgenmärkte und generell belebte Straßen erzeugen ein wirklich positives Bild der Stadt. Falls man in einer kleinen Stadt leben möchte, ist Pingtung bestimmt keine allzu schlechte Wahl. Es liegt nicht weit einer deutlich größeren (Kaohsiung), hat ebenfalls bestes Wetter (heute wieder 26 Grad) und sowohl Nähe zum Meer als auch zu den Bergen. Freundliche Leute sowieso, ich werde heute mal wieder an jeder Ecke gegrüßt. An einem Stand voller Früchte kaufe ich billige Bananen, etwas, das ich im Rückblick auch häufiger hätte machen können. Die Märkte sind ja praktisch die einzige Möglichkeit, halbwegs günstig an gesundes Obst zu kommen.


Dann verabschiede ich mich aber endgültig von den großen Städten der Westküste und verlasse Pingtung über eine Art Ringstraße, die die Stadt begrenzt. Schlagartig ist da die Natur, und lange Zeit führt der Weg entlang eines Kanals, der mich mehr als nur ein bisschen an den Teltow-Kanal in Berlin erinnert. Rechts und links weitgehend leere Straßen, Landwirtschaftsbetriebe, Bauernhofgeräusche und so viele Vogelzwitschern in unterschiedlichen Tonhöhen. Wie stark die Tierwelt doch in diesem Land verankert ist, trotz lauter und stinkender Großstädte. Das bin ich aus Deutschland einfach nicht gewohnt, Tieren in der Masse zu begegnen. Alle paar Meter fliegt ein ganzer Schwarm auf und rein in den nächsten Busch, weil mein Fahrrad sie erschreckt. Außerdem markant sind wieder die vielen Friedhöfe. In den letzten Tagen habe ich immer mal welche gesehen und sie sehen auch wirklich schön aus, aber es sind soo viele, dass es wirklich nichts besonderes mehr ist. Alle sehen sie gleich aus! Die schreinartigen Gräber haben wohl allen Platz der Welt, sie verteilen sich über das ganze Land.

Es dauert doch eine ganze Weile, ans Meer zu gelangen, aber dafür ist die Strecke wunderschön. Später geht es über Deiche am Rand des „Gaoping River“, den ich gestern bereits überquert habe. Für die Fluten gerüstet, stehen sämtliche Strommasten auf dicken Betonstelzen und die Landschaft ist so flach, dass ich meine, nach Kaohsiung sehen zu können. Zumindest ragt in der Ferne ein Gebäude derart in die Höhe, dass es eigentlich nur der „Sky Tower“ sein kann. Ein Jogger begegnet mir, sowie vereinzelte Autos und Motorräder. Von mir aus links finden sich wieder Betriebsgelände, unter anderem nicht ganz so schöne Massentierhaltungen, wie ich sie zwischen Taichung und Chiayi gesehen hatte. Unzählige



Ein paar Hunde lassen sich blicken, allerdings sind sie vollkommen friedlich. Sogar einer, der sehr gepflegt aussieht und wahrscheinlich keiner von der Straße ist, chillt lieber im Schatten und rührt seine gefährlichen Zähne nicht vom Fleck. Die meisten von ihnen liegen einfach in den Höfen und sonnen sich, oder trotten langsam durch die Gegend. Vielleicht ist das eine Bestätigung meiner Theorie, dass Menschen, aber anscheinend auch Tiere entspannter sind, je südlicher sie leben. Leute im Mittelmeerraum nehmen das Leben für gewöhnlich leichter, und ich bin mir sehr sicher, dass das neben dem beruhigenden Dauergeräusch von Wellen auch an Temperaturen liegt. Andersrum bedeutet das, dass Menschen, die Kälte ausgesetzt sind, sich schneller reizen lassen, was zumindest in meinem Kopf logisch ist. Aber was weiß ich, es gibt bestimmt tausend Gegenbeispiele. Auf jeden Fall kann ich so entspannt durch die Gegend fahren, ich fahre sogar absichtlich nicht so schnell, denn der weite Blick will geschweift werden.


Bestimmt gibt es diese Maschinen auch in anderen Ländern, aber ich mache meine Fahrrad nunmal in Taiwan, weshalb es mir hier besonders auffällt. Wie bei vielen anderen Dingen (Stichwort Hochhausdächer) googele ich absichtlich nicht, denn einerseits bin ich mir dafür zu bequem und andererseits macht es auch Spaß, diesen Alltagsrätseln nachzugehen. Offensichtlich wühlen folgende Maschinen das Wasser um, aber ich weiß noch nicht einmal, ob es sich dabei um Fischteiche handelt (zumindest habe ich in diesen noch keine gesehen) oder ob vielleicht irgendwas am Grunde wächst… Auf jeden Fall habe ich seit Chiayi bestimmt hunderte, wenn nicht tausende solcher Becken gesehen, die kommen massenweise vor und die winzigen Wassermühlen sind mal mehr, mal weniger verrostet.
So wie ich hier die Länder durchquere und mich sicher fühle, kann ich (oder tue es einfach) zum ersten Mal etwas in mich gehen. Das kommt viel später als gedacht. Gerade weil ich allein unterwegs bin, war ich vorher davon ausgegangen, mir schon an Tag eins oder zwei die Fragen des Lebens zu stellen. Soweit kommt es auch jetzt nicht, aber die Gedanken schweifen ein wenig ins Berliner Sozialgefüge, sprich zu meinen dortigen Freundschaften. Mein Gehirn erinnert mich an gefühlt zufällige Situationen und wie das nunmal so ist, fallen einem beim längeren Überlegen Dinge auf, die man sonst nicht direkt auf Rechnung hat, die teilweise aber total offensichtlich sind. Klingt jetzt bestimmt voll dramatisch. So gewaltig neue Erkenntnisse habe ich dann auch nicht, aber irgendwie muss ich daran denken, wie gezwungen und verkrampft sich manche Menschen verhalten. Was bringt schon ein ständiger Fokus auf andere, was Feiern, Leistungsmaximierung, Mode, Bodycounts, Selbstdarstellung und so weiter angeht, wenn das Leben doch am meisten auf darauf basiert, was einem selbst passiert? Philosophischer wirds erstmal nicht, aber ich bin gespannt, was die angeblich so einsame Ostküste für mich bereithält.


Das südliche Industrieviertel Kaohsiungs mit seinen endlosen Schornsteinen und Technikmasten rückt näher, ich erreiche Donggang. Hier war ich bereits, um auf die Fähre nach 小琉球 „xiǎo liúqiú“ zu steigen. Nicht nur wegen Denis‘ Empfehlung wollte ich aber sowieso noch einmal herkommen, denn der Fischmarkt (direkt neben der Fähranlegestelle) ist berühmt für, naja, seinen Fisch. Das kleine Örtchen ist schnell durchquert und die Fischhalle wird ihrem Ruf schon von außen gerecht. Der m.E. gute Geruch strömt aus allen Öffnungen, man sieht bereits unzählige Verkaufsstände und an Tresen sitzende Kunden, dazu ist jeder einzelne Parkplatz mit Motorrädern besetzt, gelinde gesagt ist die Halle gut besucht. Sogar für mein Fahrrad ist es schwer, Platz zu finden, aber ich schaffe es und laufe erst einmal durch den ganzen Komplex. Es gibt wesentlich mehr Gänge und Stände, als ich Fotos machen kann, jedes erdenkliche Seafood-Produkt wird verkauft. Natürlich wird man als Westlicher dabei von allen Seiten angequatscht, allerdings immer sehr freundlich. Es gibt so viel Fisch, der auf Eis ausgestellt ist und gleichzeitig super lecker aussieht und spottbillig ist. Zu schade, dass ich kein Ferienhaus in der Nähe mit Grill habe. Allerdings finde ich eine Sashimi-Box für 300$TD (8,20€) und einen interessanten Tee, die ich mir beide to go mitgeben lasse. Westliche Gesichter trifft man übrigens keine.




Die Halle ist mir zu voll, außerdem erregen sich gewisse Gesundheitsbedenken, als ich um den Toilettenbereich herum heftiges Gerotze und Gehustet höre. Muss nichts heißen, aber an der frischen Luft zu essen, kann auch nicht schaden. Ein wenig außerhalb, auf dem Deich, wo nur junge Hobbyangler unterwegs sind, setze ich mich auf alte Treppenstufen und genieße das Mittagessen mit Blick auf die Schildkröteninsel. Gar nicht so weit weg, wenn man bedenkt, dass die Fähre eine halbe Stunde fährt… Das Sashimi sieht leider nur nach extrem viel aus, weil die gesamte Box mit billigen Sprossen ausgefüllt ist. Trotzdem schmeckt es, dürfte noch billiger sein als sonstwo und die Sorte Schwertfisch kann man auch nicht überall finden. Der Tee ist typischer jelly tea, die langen Streifen darin wurden mir als „jelly noodles“ verkauft und lassen sich tatsächlich durch den Strohhalm trinken. Weniger besonders, als es aussieht, aber die Erfahrung wert.

Ab hier ist die Route leider nicht mehr ganz so spannend. Bis auf wenige Seiten-Optionen befindet man sich durchweg auf der einzigen Landstraße, die nach Kenting führt. Entsprechend fährt alle zwanzig Minuten der „Kenting Express“ vorbei und die Straße wird wie eine Autobahn genutzt. Problem ist stets, dass der schmale ganz rechte Streifen immer für Motorrad und Fahrrad gleichzeitig vorgesehen ist, sogar die Markierungen der „Route Nr. 1“ verlaufen hier. Motorrad um Motorrad düst vorbei, und zwar ganz anders als in den Großstädten. Scheinbar gibt es auch in Taiwan so etwas wie Bikergangs, denn offensichtlich handelt es sich um größere Gruppen, die mit ihren auffällig dicken Reifen und noch lauteren Auspuffen vorüberziehen. Mal mit Respektabstand mir gegenüber, mal komplett ohne. Deshalb schaue ich irgendwann regelmäßig nach hinten, aus Angst, einmal zum falschen Zeitpunkt einzulenken. Wie kann man nur so rücksichtslos fahren? Jedenfalls sehe ich die Truppe irgendwann an einer Tankstelle und darf mich direkt nochmal frisieren lassen.


Irgendwann knickt die Zugstrecke ab, hier geht es also nach Taitung. Die ersten tropischen Strandbars tun sich am Wegesrand auf, in denen vor allem Motorradfahrer Platz nehmen. Obwohl es zeitweise stark zuzieht und selbst die jetzt sehr nahen Berge im Dunst verschwinden, regnet es nicht und bleibt warm. Davon unbeeindruckt ist der Wind. Die Regel, dass es im Winter vom Nordosten her weht, gilt für Kenting augenscheinlich nicht, hier wüstet alles durcheinander. An manchen Stellen muss ich sogar bergab gegen Böen kämpfen und erreiche keine 20 km/h. Die Aussicht wird aber besser, eine auslaufende Halbinsel des südlichsten Punkts ist frühzeitig am Horizont erkennbar und die Berge rücken direkt an die Straße.

Die Sonne findet sodann ihren Weg durch die raren Himmelslöcher und ebnet den Weg zu einem schmalen, warmfarbigen Abendlicht. Ein Manko gibt es allerdings: Knapp vor Schluss, hinter einer Privathausecke, überrascht mich dann doch ein verteidigungswütiger Hund, der auf die gerade leere, aber sonst vielbefahrene Landstraße sprintet und mir hinterherjagt. Ich bin so überrascht, dass ich erstmal hochschalten muss, um Gas zu geben und ehrlich gesagt ist selbst vorgestern kein Hund so nah an mich herangekommen wie dieser jetzt. Mein Brüllen scheint auch nichts zu bewirken und beim Blick rückseitwärts sehe ich, wie der Bastard kurz davor ist, entweder in meine Seitentasche oder in meine Wade zu beißen. Warum auch immer, den endgültigen Sprung wagt er nicht. Davon muss ich erst einmal herunterkommen, mein Herz klopft gar nicht mal so langsam.

Zum Glück ist es nicht mehr weit, meine Muskeln danken es mir. Hier wieder der Link zur Komoot-Route, trotz der späten Losgehzeit bin ich ordentlich weit gekommen. 車城 „Chēchéng“, die Autostadt, liegt zwar am nördlichsten Zipfel der Kenting-Besiedlung, für mich zählt das aber durchaus als Kenting. Der Check-In verläuft unkompliziert, diesmal gibt es auch Personal vor Ort. Mein Fahrrad darf ich im Hinterhof abstellen, dieser sieht generell super entspannt aus. Eine miauende Katze läuft umher (Gott sei Dank kein Hund) und mehrere Taiwanesen, die bestimmt Familie und Freunde sind, grüßen mich. Die Rezeptionistin zeigt mir die Gegebenheiten und Zimmer zwei. „You can choose bed“, ich bin der Einzige. Für 500$TD (13,60€) nicht schlecht! Die Waschmaschine ist gratis und abgeschlossen wird hier weder Zimmer noch Haustür.


Während ich mein Handy lade und das nötigste auspacke, gesellt sich die Katze in mein Zimmer und springt von Bett zu Bett. Ob die Gastgeber damit einverstanden sind, sehe ich nicht als mein Problem, ich genieße die kuschelige Gesellschaft, die es sich irgendwann auf einem Kissen über mir bequem macht. Im Hof treffe ich schließlich zwei Amerikaner, die ein anderes Zimmer bekommen haben. „Is the other bike yours?“ fragt der eine, asiatisch aussehende, während der blonde sich zurückzieht. Klar, antworte ich und wir kommen in ein kurzes Gespräch. Die beiden haben sich ebenfalls in Taipei ihre Drahtesel ausgeliehen, für zehn Tage. Entsprechend schnell mussten sie bisher (an der Westküste) Strecke machen, wegen dem Wind haben sie allerdings entschieden, morgen nach Kaohsiung zurückzukehren und dort zu chillen, um am Schluss einen Zug nach Taipei zu nehmen. Schade wegen der Ostküste, aber verständlich. Geliehen haben sie bei einem Nischenstore, der ihnen zwar gute Räder aus Titanium gegeben hat, die aber nicht soo viel weniger als meins wiegen und trotzdem 22.000$TD (600€) für zehn Tage kosten… Alles nur, weil sie nicht sicher waren, ob die Giant-Räder auch Seitentaschen haben. Tja, wer sich‘s leisten kann… der Ami interessiert sich für meine Zeit als Student und guckt lustigerweise bei jeder interessanten Information auf seine Armbanduhr, als müsste er dort erst nachlesen, dass wir Januar haben und dass die Temperaturen warm genug sind, um nicht frieren zu müssen. Er empfiehlt mir noch ein Restaurant gegenüber und geht dann schlafen. Dennis hat derweil in Taitung die beiden Amis getroffen, die ich beim Ausleihen in Taipei getroffen hatte. Wie klein die Ausländerwelt innerhalb Taiwans doch ist.
Das Restaurant gegenüber ist ziemlich taiwanesisch, ich fühle mich fast, als würde ich eine Großfamilie beim Abendbrot stören. Der Betreiber verlässt aber bereitwillig seinen Essplatz und reicht mir ein Menü. Bei den Aal-Nudeln fragt er sicherheitshalber nach, ob ich wirklich genau die bestellen möchte. Sie sehen äußerst selbstgemacht aus und das Basilikum-Omelett hat eindeutig zu viel Fett, schmecken tut es mir aber trotzdem und zwei Frauen fragen mich am Ende noch ganz freundlich aus. Sie freuen sich wahnsinnig über meine paar chinesischen Wörter und wünschen eine tolle Tour.


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