Radtour Tag 15 (Freitag, 23. Januar)

池上 Chishang -> 成功 Chenggong

Wie in einer ausgestorbenen Stadt wache ich auf. Im Hostel ist es leer, die angebliche Mitbewohnerin habe ich sowieso nicht gesehen und das angepriesene Frühstücksbüffet bedeutet Selbstbedienung. Es besteht aus einer offenen Toastpackung, einem Sandwichmaker und zwei Gläsern mit Marmelade und so etwas wie Nutella sowie fünf Teebeuteln im Glas. Es gibt nicht einmal Teller, weshalb ich die Krümelei auf Papierbrottüten vollbringe.

Zwar folge ich Hasans Prinzip, über die Berge hinweg an die Küste runterzufahren, werde aber anders als er nicht die mittlere und kürzeste der drei Hauptüberquerungen nutzen, sondern die schrägste und südlichste, sodass ich breitengradtechnisch um einiges zurückfalle. Dafür verlasse ich erstmal das seelenlose Chishang und befahre die Landstraße nordwärts. Das Wetter ist wie angekündigt gut, sogar ein bisschen Sonne kommt hervor, ich habe aber nicht die Muße, zum „Brown Boulevard“ zurückzukehren. Stattdessen lande ich in 富里 „Fùlǐ“, wo ich mich mit Flüssigkeit belade und dann zum Pass aufbreche. So hoch sehen die Berge gar nicht aus, aber vermutlich geht es auch nicht einfach straight nach oben.

富里 „Fùlǐ“
Sieht nicht schlecht aus

Das Tal sieht nicht schlecht aus, aber mangels eines durchlaufenden Radwegs habe ich nach anderthalb Tagen Landstraße auch genug gesehen, um ruhigen Gewissens an die Küste zu wechseln, wo es angeblich noch deutlich einsamer sein soll. Ziemlich schnell, nachdem ich die Talhauptstraße verlasse, verändert sich die Gegend. Nicht so, wie wenn ich Feldwege einschlage und mich von Hunden jagen lasse. Denn statt weiter parallel zu fahren, biege ich ja ab. Eine Art Seitental eröffnet sich und erzeugt ein gänzlich neues Bild. Die Hänge sind viel näher und liegen keineswegs praktisch, sodass es nur eine Straße geben kann, weniger und asymmetrischere Felder und viel besser, weniger Verkehr. Fahren tut eigentlich nur, wer hier wohnt, und ich.

In diese Richtung geht’s heute
Auf Berge zuzufahren ist doch schön

Natürlich spielt das Wetter auch mit, aber ich finde es nach wenigen Metern Abbiegung schon so viel schöner als den ganzen gestrigen Tag über, der ja wirklich nicht schlecht war. Ein wenig kreuz und quer fahren ist auch viel abwechslungsreicher, und die Aussicht auf eine Abfahrt nach dem Bergpass motiviert mich ebenfalls. Das Sonnenlicht erhellt die Kontraste, so kommt neben Grün und Grau auch mal Gelb und Blau hervor. Bleibt zu hoffen, dass ich ohne tierischen Stress durchkomme. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis ich die letzte richtige Ortschaft durchquere und dabei an etlichen an der Seite liegenden Hunden vorbeimuss. Für so manchen vielleicht kein großes Ding, aber mein Abwehrreflex versucht, sich dagegen zu stemmen, auch wenn nichts passiert. Ich habe heute früh extra die KI gefragt, was ich bei den Hunden tun kann, und habe sehr logische Antworten bekommen. Ruhig bleiben, vom Hof fernhalten usw. Aber auch interessante Ideen, wie sich die Lippen zu lecken oder zu gähnen, die Zeichen der Entspannung sein sollen. Meine Musikbox einzuschalten, soll übrigens keine gute Idee sein, genauso wie hohe Laute von sich zu geben, das signalisiert nämlich, dass man ein Opfer ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stattdessen kann man mit tief gesprochenen Befehlen wirken: „Zǒukāi!“ und „Búyào!“ bspw., wenn man ‚Geh weg!‘ und ‚Stopp!‘ auf Chinesisch brüllen möchte.

Hier wird die Kirche im Dorf gelassen
Hey, die Natur kann auch Gelb

Spannenderweise grüßen die Leute hier nur widerwillig und lassen mich nicht auf ihre öffentliche Toilette. Nunja, dann müsst ihr mich halt in die Natur urinieren lassen. Nicht besonders schwer: Habe ich gestern schon die ganzen verlassenen und verwesten Bruchbuden erwähnt? Hier im Hinterland steigert sich dieses Phänomen noch einmal, hier ein Beweisauszug:

Wie ist das Dach eigentlich in diese Position gekommen?
Nicht das Haus, das ganze Grundstück ist eine Bruchbude
Ob die heute noch offen haben?
Nicht kaputt, aber hässlich

Ab und zu durchquert der Teerweg enge Schluchten und sogar provisorische Tunnel, LKWs und Trucks werde ich also kaum begegnen können. Die Gebirgsflüsse neben der Straße und die hohen Felswände erinnern mich teils an südosteuropäische Berglandschaften, es gibt schlechtere Konnotationen.

Winzige Bergschlucht

An einem einzigen Hof, der auf beide Seiten der Straße verteilt ist, stellen sich nochmal zwei Hunde in den Weg und wollen sogar auf mich zukommen. Durchs Absteigen verhindere ich das aber und kann die Besitzer dazu bringen, mir sicheres Geleit zu liefern. Irgendwann hören dann aber auch die letzten leerstehenden Buden auf, es gibt nur noch die Straße, den Dschungel und mich. Anfangs hat mich noch alle paar Minuten ein Motorrad überholt, jetzt ist wirklich gar nichts mehr da, auch keine entfernten Geräusche. Etwas weiter oben muss ich einmal kurz anhalten, um die Stille zu genießen. Es ist super windstill, auch wenn man es beim Fahren i.d.R. gar nicht bemerkt. Das Klicken der Pedalen, die Bodenreibung der Reifen, das Surren der Kette und natürlich der durch die Bewegung an sich generierte Fahrtwind. Aber beim Stillstand höre ich das nicht mehr, nicht einmal ein leises Rauschen. Nur Vogelgezwitscher, Bachplätschern, eventuell noch Hahnenschreie aus der Ferne. Das ist mit Sicherheit der ruhigste Ort, den ich auf Taiwan bisher entdeckt habe. Selbst in Alishan, wenn Hasan und ich geschwiegen haben, waren teils Helikopter und das Surren von Strommasten zu hören. Allerdings lassen auch die ersten Affen nicht lange auf sich warten, von ihnen gibt es in unregelmäßigen Abständen laute Schreie. Und nicht selten sehe ich sie von der Straße huschen, sobald ich um die Ecke komme. Fast wie in einem Film, bei dem der Zuschauer den Schrecken kurz zu Gesicht bekommt, um zu wissen, wovor man sich fürchten soll. Bei genauerer Betrachtung hocken einige Makaken auf Ästen neben der Straße, nehmen eine Beobachterrolle ein. Ob für mich oder für ihre Artgenossen, die die Büsche zum Wackeln bringen, weiß ich nicht.

Die Straße, der Dschungel und ich
Ist das der Versuch, betonierte Hangfläche zu begrünen?

Heute schon lange Sachen anzuziehen, war nur eine semi-gute Idee. Es ist viel wärmer als gestern Abend und natürlich schwitzt man sich bei einem Aufstieg den letzten Tropfen ab. Wenigstens kaschieren meine langen Ärmel möglichen Sonnenbrand, die Creme ist auf die Schnelle kaum aufzufinden (ohne alles einmal auszupacken). Die Straßenneigung ist übrigens viel angenehmer als bei den meisten Bergen zuvor und fügt sich bestens in die Kurven der Bergstraße. Die Teerung kann noch nicht lange her sein und alle paar hundert Meter steht ein weißes Schild mit einer Telefonnummer, die man bei Sichtung von Straßenschäden anrufen soll. Ab einem gewissen Punkt erreicht die Straße einen Bergsattel, der die Grenze zwischen den Landkreisen Taitung und Hualien darstellt. Der höchste Punkt ist damit fast erreicht, eine kleine Andachtsstätte zelebriert das. Es ist keine Seele vor Ort, aber es stehen Wasserflaschen, leere Bierflaschen, jede Menge Asche und anderer Kleinkrams umher.

Rastplatz
Knapp vor Unfall oder Filmkunst?

Der Ritt auf der Grenze erreicht seinen Höhepunkt buchstäblich und metaphorisch, als er ein neues Tal erschließt, das sich nach Süden zieht und das ganz schön weit. Sogar das Meer ist in der Ferne erkennbar, dazu der ewig lange Hangabschnitt nach unten, den ich vor mir habe. Ein einziges Träumchen, aber vorher muss ich hier ein wenig Zeit verbringen. Es ist einer der wenigen Momente, in denen ich bereue, kein Stativ zu besitzen, denn die einzigen Menschen in der Nähe sind zwei Waldarbeiterinnen, die mich zwar freundlich gegrüßt haben, allerdings weit im Wald feststecken und Palmen oder so hacken. Egal, Selfies tun es auch, und sowieso wird die view dadurch nicht schlechter. Dass jch mich einfach so an den aufgeschütteten Hang setzen kann, meine Beine baumeln lasse und staunend umhergucke, fühlt sich nach Luxus an. Es ist warm, die Sonne scheint verhalten, nichts ist hier los, alles so friedlich. Seit ich aus dem Inland abgebogen bin, befinde ich mich sicherlich im schönsten Abschnitt der gesamten bisherigen Tour. Zwar gibt es keinen Bergsee, kleines Manko zu Tag drei, aber trotzdem.

Wenn man schon weiß, wie entspannt die Abfahrt wird
Alter Falter
Life is good oder so

Die Abfahrt ist, wie nicht anders zu erwarten, erste Klasse. Ich weiß noch, dass Hasan von seiner Abfahrt auf dem nächsten Pass geschwärmt hat, sie würde gar nicht mehr aufhören, und genau so ist es. Ewig schlägt der Straße neue Kurven ein, schlängelt sich am Hang entlang. Ich muss aktiv dem Drang widerstehen, ständig das Handy zu zücken, ein ganz ehrlich gesagt nicht so schönes Problem. Schließlich will ich es auch genießen, einfach abzuschalten und Tiktok-Reallife an mir vorbeiziehen zu sehen. Sogar ohne Swipen, eher Lenken und Bremsen, wenn es zu steil wird. Also mache ich ein obligatorisches Video und begebe mich dann in freie Fahrt.

Jede Gerade führt auf eine neue Kulisse zu
Wichtig, dass das Gefahrenschild leuchtet

Unterbrochen werde ich erst nach locker zehn Minuten, denn hier hoch oben wird scheinbar dringend eine Baustelle benötigt. Zehn Arbeiter rangieren auf der Straße einen Transportlaster und… nun ja, der Rest erschließt sich mir nicht ganz so. Auf jeden Fall sind drei Leute eingeteilt, nur um die äußerst seltenen Verkehrsteilnehmer durchzuwinken oder zum Anhalten zu bewegen.

Bauarbeiten am Hang
Die ganze Zeit solche Kulissen

Es ist durchweg wunderschön, selbst als die Dörfer wieder beginnen. Mit 40, 50 km/h schieße ich die komplett kreuzungsfreien Straßen hinunter, bis ich nach einer Dreiviertelstunde im Tal bin. Es hässliches Städtchen türmt sich auf, dazu eine weitere Baustelle im Nirgendwo. An alle Leute, die Taiwan für die im Vergleich zu Deutschland so effektive Bauindustrie loben (falls es euch gibt), schaut bitte genau auf die Anzahl der Arbeitskräfte, über die der taiwanesische Markt offenbar verfügt. Gefühlt jedes infrastrukturelle Problem kann hier ohne Verzögerungen angegangen werden, es gibt genug helfende Hände. Wahnsinn.

Hässliches Städtchen
Genug Arbeitskraft, um ohne Not einen Tunnel neben eine funktionierende Landstraße zu bauen

Bevor ich das Inland ganz offiziell verlasse, wird der letzte Bergfluss passiert, dann führt ein dunkler Tunnel direkt durch das Felsmassiv. Ich denke übrigens darüber nach, dass die meisten der Gipfel um mich herum vielleicht noch nie bestiegen wurden. Zumindest bin ich mir da sehr sicher. Durch den Dschungel kämpft man sich nicht mal eben durch und ihren Reiz verlieren viele Gipfel dadurch, dass die genauso aussehen wie die nächsten hundert um die herum.

Bergfluss
Tunnel zur Küstenseite

Und dann bin ich wieder am farbigen Meer! Mit dem ganzen Sonnenschein sieht es so anders aus als zuletzt in Dawu und Taitung. Der Wind ist ebenfalls zurück, aber deutlich schwächer als im Süden. So sehr muss ich also nicht kämpfen, um die jetzt wieder dominierende Küstenstraße zu bewältigen. Im einzigen 7/11 der Gegend mache ich Pause, esse zwei Hauptgerichte und warte ab, bis die zwei schönsten Stunden des Tages beginnen: die des tiefstehenden Nachmittagslichts.

Straßenschilder warnen vor Kühen, und vom nahegelegenen Ufer kann ich sowohl Lü Dao im Südosten als auch bereits die 三仙台嶼 „Sānxiān tái yǔ“ -Insel im Nordosten erkennen. Ab und zu gibt es kurze Radwege entlang des Ufers, die dann so kreativ mit „Taitung 8“ oder ähnlich bezeichnet sind. Acht Minuten vielleicht… Alle hundert Meter gibt ein neues Schild sogar bis auf die dritte Nachkommastelle an, wieviel Prozent die Steigung hat und wieviele Kilokalorien man bereits verbrannt hat. Nette Idee, aber bei so kurzen Distanzen wirken die Angaben auf mich etwas lächerlich.

Wer braucht schon eine Fitnessuhr, wenn der Fahrradweg alles erledigt?
Mitsubishi-Kleinbusse sind in Taiwan übrigens normale Mitglieder des Straßenbilds

Nach verbrannten „15.32 kilocalorie“ und „6.5% Slope“ bin ich bestimmt total ausgelaugt und brauche eine Pause. Ne, aber im Ernst, an diesem Ufer gibt es einfach die schönste Aussicht überhaupt. Ein buddhistischer Tempel in Knallgelb hält mir meine tägliche Statue bereit, auf deren Verzicht ich mich schon eingestellt hatte. Dazu gibt die Sonne ihre letzten Strahlen über einem Palmenwald ab und von einem kurzen Wiesenabschnitt kann man in die endlosen Wellen und ihre steinigen Brecher schauen. Ein paradiesischer Ort. Im Gegensatz zum abgeschiedenen Tal, das auch sehr schön war, kann ich mich hier viel eher vorstellen, ein Ferienhaus zu besitzen.

Sogar in Gold! Seltener Fund
Lieblingslandschaft
Nett hier.
Kann man mal machen.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach 成功 „Chénggōng“. Ein bisschen rauf, ein bisschen runter, dabei fällt mir so manche Kirche ins Auge, außerdem ihre schiere Menge. Alle heißen sie „True Jesus Church“, „Christ Church“ oder „Baptist Church“. Beim Hundethema bin ich merklich entspannter. Zum einen habe ich weniger Angst, dass hinter jeder Hofecke ein angriffslustiges Biest wartet (auch wenn die Sorge faktisch nicht unberechtigt ist), zum anderen komme ich besser damit klar, an den ruhigen Vierbeinern ebenso ruhig vorbeizufahren. Wer weiß, vielleicht freunde ich mich am Ende mit den Tieren noch an? Kleiner Spaß, wird nicht passieren.

Die Christen nehmen überhand!

Chenggong ist ein schönes Hafenstädtchen mit starker geografischer Neigung zum Ufer. Es wirkt fast, als wäre der Ort einmal zur Hälfte abgesackt. Es gibt erstaunlich wenige Ampeln, große Rechts-vor-Links-Kreuzungen sind in Taiwan ziemlich selten. Doch die Breite der Straße täuscht über das geringe Verkehrsaufkommen hinweg. Zunächst fahre ich aber wieder raus, denn mein Hostel (mit 778$TD, also 21€ zwar das billigste, aber immer noch teuer) liegt außerhalb im Grünen. Booking zeigt mir das falsche Haus, aber eine hilfsbereite Spaziergängerin weist mir den richtigen Weg. Außerdem empfiehlt sie, zum Essen rechtzeitig in den Ort zu fahren und zur Acht-Bogen-Brücke den Umweg über die Radstrecke zu nehmen.

Hostel im Grünen

Eine junge Mitarbeiterin nimmt mein Geld, ohne nach dem Reisepass zu fragen. Für das gesamte blaue Bungalow gibt es weder Schlüssel noch Schließfächer, die Toilette und Dusche liegen außerhalb. Ich vermute einfach mal, dass Diebstahl und Kriminalität hier besonders klein geschrieben werden. Mein einziger Zimmergenosse ist Taiwanese und wirkt sehr nett, weshalb ich meine Sachen guten Gewissens im Haus lasse. Die Gegend hat zwar auch ein paar harmlose Hunde, ist sonst aber voller Katzen, Jogger und Radfahrer. Solange es hell ist, nehme ich den empfohlenen Weg zur nicht einmal zehn Minuten entfernten „Sanxiantai Arch Bridge“. Ich laufe nur kurz hinauf und schaue mich um, denn den ausführlichen Besuch habe ich für morgen früh geplant. Im besten Fall lässt sich hier der Sonnenaufgang beobachten, im schlimmsten Fall regnet es aus den bewölkten Wolken. Lustigerweise hat meine Mutter die Brücke vor langer Zeit entdeckt, nachdem ich mich für das Auslandssemester entschieden hatte und sie (nur zu empfehlen!) einfach mal auf Google Maps reingezoomt hatte. Tja, was soll ich sagen, es ist atemberaubend schön hier.

三仙台跨海步橋 „Sān xiāntái kuà hǎi bù qiáo“ Sanxiantai Arch Bridge

Wieder im Hostel, kann ich meine heutige Komoot-Route beenden. Die App fragt mich am Ende jeder Aufzeichnung ja immer nach einer Bewertung, und ich versuche, Wetter und persönliche Erlebnisse außen vor zu lassen. Deshalb hat der gestrige Tag auch schon fünf Sterne bekommen, aber heute war glasklar der schönste Tag auf der gesamten bisherigen Tour. Die Bergüberquerung war der reine Wahnsinn, und selbst am Küstenufer habe ich noch so schöne Orte wie den gelben Tempel gefunden.

Blaues Bungalow

Ich fahre zwar früh in die ‚City‘ (das Fahrrad fühlt sich ohne Taschen übrigens ziemlich komisch an), das Essen chinesischer Restaurants sagt mir aber nicht zu und es wird wieder FamilyMart. Zwei ältere Französinnen setzen sich direkt neben mich und wollen reden, da bin ich aber raus. Ich bleibe nur kurz und mache eine grobe Planung für morgen. Früh aufstehen, zur Brücke fahren, und dann durchpowern. Erschwingliche Hostels gibt es noch bis Changbin, das liegt allerdings nur 30 Kilometer von hier entfernt. Bei einem so kurzen Tag sehe ich mich aber nicht, also muss ich morgen wohl schon nach Hualien.

Hinterlasse einen Kommentar