Camiguin (Donnerstag, 5. Februar)

Ich höre den Wecker vor lauter Regen fast nicht, eine frühe Fähre auf das nahegelegene „White Island“ hat sich also erledigt. Mehrfach snooze ich, mehrfach tönt der Regen ins Haus hinein. Um elf Uhr gehe ich schließlich nach unten, um mein Trinkwasser aufzufüllen, und finde die beiden glatzköpfigen Herren von gestern am selben Tisch wie gestern. „There’s a German saying. Wenn es mir schlecht geht, regnet es, und wenn es mir gut geht, regnet es auch.“ „Where are you from?“, Muss ich einfach fragen. „Garmisch“, gibt der Extrovertierte zurück. Ach wie wild, ich habe seinen Akzent die ganze Zeit für südeuropäisch gehalten, aber klar. Sie stellen sich zum Glück noch einmal vor, mit Handschlag. Anton heißt der stillere Brite, und der Bayer nennt sich Diggi. Ohne Spaß. Sie laden mich ein, such zu ihnen an den Tisch zu setzen, was ich gerne annehme. Von Natalia habe ich noch nichts gesehen und das restliche Personal, mehrheitlich philippinische Frauen, chillen auf Sofas an ihren Handys, gammeln sprichwörtlich rum.

Ein sehr regnerischer Tag auf Camiguin

Diggi redet gerne und viel und so bringe ich eine Menge in Erfahrung. Er sei „diving instructor“ und Anton sei sein Kunde. Heute früh gab es bereits die erste Praxisstunde im „free solo diving“, die Disziplin, die Diggi seit einigen Jahren hier unterrichtet. Auch wenn wir beiden Deutschen einen Gesprächsanteil von über 90% haben, unterhalten wir uns wie selbstverständlich (und wie gestern, als ich noch nicht ahnte, dass er Deutscher ist) nur auf Englisch. Diggi ist vor etwa 26 Jahren auf Weltreise in den Philippinen hängengeblieben und hat sich seitdem eine Familie aufgebaut. Seine Mutter verbindet ihn noch mit Deutschland, weshalb er bspw. vor drei Jahren das letzte Mal dort war. Ansonsten sind seine drei Kinder aber von zwei philippinischen Frauen. Ein Sohn lebt mittlerweile in Kanada, die anderen beiden gehen auf Camiguin zur Schule. Mit seiner Ex-Frau versteht er sich gut, sollte er vielleicht auch besser, denn „she runs this place.“ Er darf hier kostenlos wohnen, unterrichtet dafür Tauchen und lockt Gäste an. Dass er nicht viel verdient, sei ihm bewusst, aber solange es für seine Familie zuerst und dann für ihn reicht, will er sich nicht beschweren. Diggis Mindset ist sehr positiv, er redet erfrischend von all den Dingen. Er sei überhaupt kein Deutschland-Hater, es gefalle ihm hier einfach nur noch ein Stückchen besser. Früher habe er in Berlin Dünger verkauft, sei mit einem LKW durch Vorstadtviertel getourt. Er ist sehr sportlich, hat eine Taucherbrust und relativiert verschiedene Lebensmodelle. „I mean, you have governments everywhere, you have people everywhere, you have some culture everywhere. Of course, it differs a littlebit everywhere, but in the end your day is the same. You wake up, do your work, eat, sleep. And I choose to do it in a nice climate like here.“ Da hat er Recht. Über die Zeit habe er auf verschiedenen Inseln gelebt, verschiedene Arten von Tauchen beigebracht und philippinische Freunde gewonnen. Die Sprache spricht er gut genug, um im Supermarkt Smalltalk führen zu können, vor allem einen lokalen Akzent beherrscht er respektabel, ansonsten sei er aber zu faul gewesen, seine Kenntnisse zu vertiefen. Behördensprache gibt es durchweg auf Englisch und man kommt eben sehr gut zurecht. Das kann ich ihm auf jeden Fall weniger verübeln als einem André, der die letzten zwei Jahrzehnte in einem Land verbracht hat, wo er sich kaum verständigen kann. Zur Kriminalität hat er übrigens eine klare Meinung: „The most dangerous it is for the locals.“ Er selbst habe Mindanao schon öfter mit dem Motorrad umkreist, da passiere nichts. Obwohl, in den ganz westlichen Zipfel, der fast eine Halbinsel ist, würde er sich doch nicht wagen. Außerdem die daran südwestlich amschließenden Inseln, die seien Piratengebiet. Vor ein paar Monaten sei auf Mindanao mal ein Amerikaner entführt worden, allerdings habe der sich auch zum Islam bekehrt und generell viel Mühe gegeben, wie ein Einheimischer zu wirken.

Diggi und Anton loben meine Reisepläne und freuen sich sehr, von meinen Erlebnissen im Propellerflugzeug oder mit der Schnorchelgruope zu hören. „Hearing from somebody who did something for their first time is great! It reminds you of how special it used to be.“ Schön! Nahe Jagna, wo meine Fähre am Sonntag hingehen sollte, hat Diggi einen Freund und empfiehlt mir das Hostel, das dieser betreibt. Er zeigt mir auch eine Internetseite, shuttleferry.com, auf der ich die Fähre buchen könnte und nach der ich letzte Woche vergeblich gesucht hatte. Obwohl es fast 12 Uhr ist, kann ich mir noch Frühstück bestellen. Die beiden Männer, die vielleicht an die 60 oder Ende 50 sind, empfehlen den fried rice mit Eiern. Die Würste kann ich ausklammern und bekomme wenige Minuten später ein herzhaftes Frühstück. Der Reis ist übrigens nach dem Deutschen benannt, „DIGGI‘S FRIED RICE“. „Sometimes they name a food after some coworker or a place or the history of something“, sagt er schulterzuckend.

Frühstück in Gesellschaft von Anton (M) und Diggi (R)

Diggi empfiehlt, statt zu zahlen die Mahlzeit auf die Liste zu setzen, damit die Kellnerinnen weniger Arbeit haben. Die Bedienende ist allerdings noch recht neu, eine Praktikantin, und Diggi hilft gerne, indem er sich kurzerhand selbst hinter den Tresen stellt und ihr ‚hilfreiche’ Fragen stellt. „What he ask you?“ Und: „And what did you answer to him?“ Sie lächelt schüchtern und befolgt Diggis Tipps. Sehr entspannt, dann zahle ich am Ende einfach genau einmal. Draußen regnet es immer noch in Strömen, mal ein bisschen weniger, mal deutlich mehr. Richtige Aktivitäten fallen damit wohl raus. Aber Diggi erinnert sich, dass er vor etwas fünf Jahren das letzte Mal in einem nahegelegenen Hotspring war, das könnte einen Versuch wert sein. Ich lasse mir die Location geben und gehe nach oben.

Im Gemeinschaftsraum sitzt neben den Filipinos jetzt auch Natalia. Sie erzählt, soeben ihren Heimflug nach Spanien gebucht zu haben, für den 18. März. Meiner Idee mit den Hotsprings steht sie offen gegenüber, hat aber Angst, mit dem Motorrad im Regen zu fahren. Also warten wir, bis es hoffentlich ruhiger wird und lesen, schreiben, chillen vor uns hin. Leider ist dem nicht so, der Niederschlag hält ununterbrochen an. Mein Tourguide erteilt einer morgigen Tour eine Absage, schade. Zu viel Regen, zu riskant.

Natalia ist raus, also mache ich mich alleine auf den Weg. Nur in Badehose, versteht sich. Jedes Kleidungsstück würde in Sekundenbruchteilen komplett durchnässt. Ein kurzes Stück Hauptstraße, dann weist ein Schild den Weg ins Landesinnere. Der Regen ist halbwegs warm, genau wie die Luft, das lässt sich schon aushalten. Stören tut eher, dass die Tropfen bei Fahrgeschwindigkeit auf meine Haut prasseln, als wäre es Hagel. Ähnlich wie eine taiwanesische Landstraße führt diese durch den Dschungel, rechts und links tauchen ab und zu Häuser bzw. Höfe auf. Aggressive Hunde gibt es aber keine. Ein paar Leute rennen durch den Regen oder ziehen sich Ponchos über und fahren selbst Motorrad. Ein paar nicken mit lächelnd zu. Ein wenig komisch fühle ich mich schon, so fast nackt alleine auf einem Motorrad durch ein fremdes Land zu cruisen. Aber es macht auch Spaß und ich bin froh, überhaupt etwas zu tun. Angefangene Baustellen begleiten den Weg genauso wie Kühe, angeleinte Pferde und die Straße überquerende Hühner. Rinnsale bilden sich und fließen hangabwärts, es geht nämlich durchaus bergauf.

Schließlich gelange ich an den Eingang des „Ardent Hot Spring“. Mein Handy ist kaum nutzbar, so viel Wasser ist auf dem Bildschirm, und Netz gibt es sowieso keines. Ein gelangweilter Typ sitzt im Eingangshäuschen und kassiert die 50 Peso Eintritt (0,70€). Ein weiterer sitzt dahinter und lässt mich auf einer Liste unterschreiben, in der sich auch spanische und amerikanische Namen befinden. Aktuell bin ich aber wohl der Einzige. Mein Instinkt sagt mir, meine Sachen nicht vorne stehen zu lassen, auch wenn der Arbeiter es mir rät und nett wirkt. Also bringe ich mein Zeug durch den Regen an all den

Hot Spring Park

Pavillons vorbei, die das Gelände säumen. Hinten gibt es drei Becken aus Felsen, über die jeweils grüne Netze gespannt sind, gegen fallendes Laub. Ich lege meinen Stuff daneben ab und gehe langsam über Steinstufen in das oberste Becken. Der Verkäufer hatte noch angepriesen, was auf dem Willkommensschild stand: „Water temperature 32,34 degrees“. Das halte ich aber für eine große Flunkerei, ich würde es auf höchstens 25 Grad schätzen. Lauwarm ist es, aber keineswegs „hot“. Ich bin aber nicht enttäuscht, sondern versuche eher, die Szenerie zu genießen. In der Beckenmitte kann ich gerade so noch den Boden berühren und lausche dem Regen. Näher als hier bin ich einem sprichwörtlichen Regenwald wohl noch nie gekommen. Die Umgebung könnte genauso gut im Tropenhaus eines deutschen botanischen Gartens stehen.

Ardent Hot Spring
Wasserfälle und Regen

In der Ferne höre ich Hundebellen, ansonsten bleibt es aber ruhig und der Niederschlag bestimmt den Rhythmus aller Geräusche. Nach vielleicht 30 Minuten reicht es mir dann auch, ich haue wieder rein. Die beiden Angestellten liegen mit den Köpfen auf den Tischen wie ich damals in der Schule, ich verstehe sie.

Die Straße wird zum Fluss

Flussabwärts, sorry, straßenabwärts ist es nochmal etwas gefährlicher als aufwärts. Es liegt mittlerweile deutlich mehr Wasser umher als auf dem Hinweg und Aquaplaning scheint eine ernstzunehmende Gefahr. Also fahre ich vorsichtig und versuche, vor Kälte nicht zu zittern. Es ist noch warm, allerdings bin ich nun auch überall nass, vom Kopf bis zu den Füßen.

Ein Pferd im Regenwald

Die Hauptstraße ist nichts gegen die schmalere Bergstraße, weshalb ich da wieder schneller fahren kann. Bald bin ich wieder im Hostel und dankbar für die Dusche, nach der ich mich endlich warm anziehen kann. Natalia liegt immer noch in ihrem Bett, hängt am Handy und fragt, wie es war. Gut, gut, aber nicht zu warm. Kurz darauf schläft sie ein, das leuchtende Handydisplay gleitet aus ihrer Hand. Es wird langsam dunkel, das war’s dann wohl mit dem Tag.

Nunja, nicht ganz. Die Spanierin wacht doch noch auf und durstet nach Essen. Bzw. hungert danach. Auch wenn man sich eigentlich hätte anmelden müssen, versuchen wir es unten. Ausgehen ist bei dem Regen keine Option mehr. Wie krass es ist, dass es tatsächlich wortwörtlich den Tag über durchregnet, wundert uns beide. Zumindest in Europa stoppt es auch mal für eine Stunde oder so, aber das kann man hier vergessen. Und es ist noch nicht einmal Regenzeit. Glücklicherweise bietet die Betreiberin trotzdem Essen an, wir können aus einer guten (und auch vegetarischen) Auswahl bestellen, worauf wir Lust haben. Auf Basis von angeblich rotem Reis bekommen wir fettige Gemüse-Sandwiches und frittiertes Gemüse in Erdnusssoße getunkt. Der heiße Kakao gehört zu einem der besten, die ich wohl jemals getrunken habe. Ganz anders als die üblichen Varianten in Cafés und Restaurants hat dieser ein minimal erdige Konsistenz, die aber gewollt ist und megamäßig schmeckt. Genau das Richtige, um wieder aufzuwärmen. Der Reis ist hingegen mittelmäßig, mit zu wenig Soße und viel zu trockener Konsistenz.

Akzeptables Abendessen im Hostel

Die Betreiberin sitzt in einiger Entfernung an einem Tisch und tippt auf ihren Laptop, ansonsten ist das Hostel wie ausgestorben, auch im Gemeinschaftsraum oben. Jeder dürfte bei sich zuhause sein und das bei dem Wetter auch nicht so schnell ändern wollen. Immerhin habe ich eine gute Gesprächspartnerin, mit der ich mich über Essen, Drogen und Traditionen austauschen kann. Ich bekomme näher erzählt, wie sie in Vietnam ihr Vegetarierdasein aufgegeben hat. Sie habe fünf Tage auf einem ärmlichen Bauernhof gelebt und habe eine Lebensmittelvergiftung bekommen, nachdem sie sich mit der Familie ein kurz zuvor geschlachtetes Bauernhofhuhn geteilt habe. In dem Dorf hätten die Leute sogar Hunde gegessen, ein Verkäufer mit vollgestopften Käfigen sei täglich auf der Straße herumgetourt. Langfristig dürfte sie vom Fleischkonsum aber wieder abrücken, schließlich schreibt sie sich auf die Fahnen, alle ihre vergangenen „boyfriends convinced“ zu haben, inklusive des aktuellen, der wohl in Spanien auf sie wartet. Moralisch anders hält sie es mit den Gesellschaftsdrogen. Sie will zwar mit dem Rauchek aufhören und hat auch geschafft, seit drei Tagen keine Zigarette anzuzünden, heute soll es aber soweit sein. Das Nikotinbedürfnis trinkt sie sich deshalb auch schon an, mit zwei kleinen San Miguels. Wobei das alleinige Trinken für sie normal sei. In Spanien gebe es stets herumstehende Kästen, da kann man sich zum Mittagessen ja auch mal eins nehmen. Gras rauche sie nicht. Also ab und zu rauchen mit Freunden zählt ja nicht. Na gut, alle zwei Monate, das geht wirklich klar. Zum Nikotinstopp empfehle ich, umso mehr Sport zu machen, einfach weil einen die Lunge dann immer mehr nervt. Natalia stimmt zu, mag aber leider keinen Sport. Genauer gesagt fehlt ihr der Spaß am Muskelschmerz. Acht Monate lang habe sie Crossfit durchgezogen (alle Achtung), sei aber immer mit „bad feeling“ nach Hause gegangen. Allerdings will sie es jetzt mit Yoga probieren, passenderweise bietet unser Hostel demnächst einen Kurs an.

Als Nachtisch bestelle ich mir einen Bananenmuffin, danach setzen wir alles auf die Liste und gehen nach oben. Da uns beiden in Cebu das Feuerzeug abgenommen wurde, müssen halb durchweichte Streichhölzer herhalten, die Natalia auf der Veranda gefunden hat und die eigentlich für die Kerzen gedacht sind. Nach etlichen Versuchen bekommen wir eins zum Brennen. Und ja, ich schreibe das alles so, als würden wir beide gleichermaßen rauchen wollen, was aber nicht der Fall ist. Trotzdem lasse ich mich zu zwei, drei Zügen überreden. Es ist meine erste Zigarette seit bestimmt Juni oder Juli und der Nikotinschock hält nach wenigen Sekunden Einhalt. Das reicht, mir wird fast übel. Aber das Feeling ist nicht schlecht, zugegebenermaßen. Eine Zigarette im philippinischen Hostel, das ist doch okay. Weitere Streichhölzer gehen drauf, als Natalia direkt die zweite Zise brennen will, ohne Erfolg. „Maybe it’s a sign from the universe“, sagt sie selber, nur um daraufhin den ganzen Raum nach Feuerzeugen abzusuchen. Da kämpft jemand mit seinem Verlangen. Es bleibt aber dabei, sie will nur morgen unbedingt ein neues Feuerzeug besorgen.

Wir reden dann noch über das Englischniveau im spanischen Bildungssystem, das fast genauso schlecht zu sein scheint wie im taiwanesischen, und über Blogs und Tagebücher. Natalia schreibt so eines, und ich frage sie nach ihren Erfahrungen damit. Es interessiert mich ungemein, wie andere Leute mit dem Schreiben an sich umgehen. Bei mir selbst hat es ja unter anderem zu einer detaillierteren Auseinandersetzung mit meiner Umwelt geführt und auch dazu, dass ich achtsamer durch den Tag gehe, sprich weniger Musik höre, mich mehr mit meinen inneren Gedanken beschäftige. Das wäre für Natalia aber keine Option: Sie hört Musik in jeder freien Sekunde, und sei es nur der kurze Moment, um sich schnell umzuziehen. Sie glaubt auch nicht, dass sich dieses Bedürfnis ändern könne, heißt meine Entwicklung aber gut. Sie habe gestern versucht, auf einer kurzen Wanderung keine Musik zu hören, worauf ihr Gehirn die Musik halt einfach weiter abgespielt habe. Meiner Meinung ist das vor allem ein Zeichen, dass der Kopf die Gewohnheit zu kompensieren versucht und es deshalb ein Schritt in die richtige Richtung ist, das zu tun. Wenn dieser Mechanismus nämlich einmal überwunden ist, gibt es plötzlich Raum für neue Gedanken, neue Perspektiven und Ideen. Und dann kommt der Schneeball ins Rollen: Auf einmal fühlt Musik sich störend an, wenn man doch eigentlich Raum für Gedanken haben könnte… Wer weiß, vielleicht schafft sie es ja noch. Übrigens bedeutet ja keinesfalls, dass man keine Musik mehr hören solle. Wenn man aktiv darauf Lust hat, soll man das jederzeit tun. Nur das Einschalten des Geträllers als Ablenkung oder Ergänzung einer langweiligen Aktivität sollte man besser lassen, finde ich. Wie der gute Freund, der mich letztes Jahr darauf gebracht hat, einmal zu mir meinte: „Fang so an: Während du Nudeln kochst, das sind vielleicht zehn Minuten, starre nur auf die Nudeln im kochenden Wasser. Keine Musik, kein Podcast, einfach auf die Nudeln schauen, nur die kurzen zehn Minuten.“ Das ist theoretisch so langweilig, dass die interessantesten Gedanken, also das, womit sich dein Gehirn wirklich beschäftigen will, nur so hereinfliegen. Wirklich empfehlenswert. Und tausend mal besser als Reels zu scrollen, wobei auch das erlaubt ist, wenn man es aktiv tun möchte.

Schon um halb zehn gibt es dann nichts mehr zu tun, außer dem Regen zu lauschen, Blog zu schreiben und zu lesen. Angeblich soll es morgen ab etwa 10 Uhr besser werden. If so, könnten wir die Insel ein bisschen besser erkunden. White Island, diverse Wasserfälle und alte Ruinen warten immer noch. Bestimmt eh cooler als eine Wanderung auf glitschigen Steinen ohne das passende Schuhwerk.

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