Kuala Lumpur (Montag, 2. März)

Nachdem ich zuletzt meist stark in die Planungen involviert war, dreht sich ab jetzt das Blatt. Papa hat Liebe und Mühe in die Urlaubsplanungen gesteckt, für heute ist erstmal die Erkundung Kuala Lumpurs vorgesehen. Davor frühstücken wir in der M-Etage unseres Hotels, in der sich ausschließlich Ausländer, allen voran Deutsche tummeln. Baked beans, Waffeln mit Honig, Toast, Müsli, sogar Käse, nichts deutet auf Malaysia hin. Es ist aber allemal besser als meine Mahlzeiten in den Philippinen oder Taiwan, auch wenn Papa das Essen als „etwas pappig“ bezeichnet und den Kaffee nicht mag.

Eine halbe Tube vorsorgliche Sonnencreme später machen wir uns auf den Weg, eine Komoot-Stadtroute zu begehen. Diese führt uns zuerst durch die von gestern Abend bekannten Straßen, wobei das erste Abenteuer im Linksverkehr und den für Autos und Fußgänger unterschiedlichen Ampelphasen besteht. Bald gelangen wir dann aber an den ersten Stadt-Dschungel, der Ruhe mit sich bringt und offensichtlich eine Bereicherung für die versiegelten Flächen rundherum darstellt.

Der kleine Papa möchte aus der Kreuzungsmitte abgeholt werden
Der Stadt-Dschungel bringt Ruhe mit sich

Die Route führt uns durch ebendiesen, und trotz des relativ hohen Preises (40 Ringgit (8,70€) pro Person) machen wir das, es lohnt sich. Genau wie in meiner Kaohsiunger Anfangszeit schwitzt man sich nach wenigen Höhenmetern den halben Wasserhaushalt aus, egal ob im Schatten oder in der Sonne. Belohnt wird man mit versteckten Blicken auf einem ziemlich leeren Baumwipfelpfad. Auf die Hängebrücken dürfen maximal zehn Personen gleichzeitig, jedes Türmchen ist zudem nach einer Baumart benannt, mit Begründung. Über die malaiischen Wörter finden wir heraus, dass der Name des nebenanliegenden Fernsehturms, dem „Menara Kuala Lumpur“, nur dessen Gebäudetyp beschreibt, einem Turm. Diesen Namenszusatz tragen folglich auch die „Menara Berkembar Petronas“, die Petronas Zwillingstürme nicht viel weiter hinten. Jedenfalls endet der Erlebnisweg mit einem Tor, das direkt auf den erwähnten Fernsehturm zeigt. Er ist 421 Meter hoch und ragt gewaltig in die Höhe, fast schon angsteinflößend.

Baumwipfelpfad im Stadt-Dschungel
„Menara Kuala Lumpur“

Direkte Sonneneinstrahlung lässt sich kaum aushalten, so bin ich froh, dass Komoot uns über versteckte Abkürzungen in den Schatten der Hausgiganten führt. Für so etwas ist die App Google gegenüber echt im Vorteil. Unter den in den Himmel zeigenden Business-Fassaden fühle ich mich so, wie ich mir New York vorstelle, zumindest im Verhältnis zur Architektur. Immerhin ist nicht alles so streng gerastert, und schattenspendende Zedern nehmen die Brutalität etwas raus. Trotzdem merke ich schon anhand meiner geschossenen Fotos, wie das Stadtviertel aufgebaut ist. Habe ich durch den Blog eine bessere Beziehung zu Querfotos aufgebaut, so machen hier doch nur die vertikalen wirklich Sinn. Wie viele Büroflächen in der Gegend wohl untergebracht sind? Unzählige, ganz sicher auch viele leerstehende. Die einzigen Hinweise auf das Geschehen hinter den Spiegelfenstern geben posende Schriftzüge, etwa von der „AmBank“, der „MayBank“ oder unzuordbare Logos.

Dschungel, Dschungel, Dschungel

Es ist nicht weit bis zu den Patronas, die übrigens nach dem staatlichen Öl- und Gaskonzern benannt sind. Wenn ich so darüber nachdenke, passt die Architektur auch ganz gut dazu: der gesamte Komplex ist von unten nach oben gestreift, ein weißer und ein schwarzer pro Stockwerk. Dabei reflektiert die Fassade nach Möglichkeit und zeigt trotz strahlendem Image so wenig Farbe wie möglich. Die Symmetrie wirkt auf mich irgendwie brutal, eine gelenkgestützte Brücke verstärkt den Eindruck nur.

Ein Petronas Tower

Genau wie bei Taipei101 befindet sich unten drin eine Mall, mit all den üblichen Luxusläden und teuren Einkaufsmöglichkeiten. Beim Snacken weniger Donuts fällt uns auf, wie sehr die Hitze Hunger aufhält und einen generell platt macht. Es ist wirklich wie damals im taiwanesischen Spätsommer; ich will gar nicht wissen, wie es hier im Sommer aussieht. Hinter den Zwillingstürmen hat man einen Park angelegt, sogar mit Bäumen und einem flachen Wasserbecken. Trotz Fliesengrund darf man sich da vermutlich nicht abkühlen. Rundherum ragen viele weitere Wolkenkratzer auf, allesamt ausgestattet mit emotional kalten Fassaden. Zwischendrin liegt außerdem ein großer, grauer Platz, bei dem wir uns nicht einig sind, ob er zum Parken, für Events oder etwas ganz anderes genutzt wird. In jedem Fall wurde viel zu viel Fläche versiegelt, auch in den sich dafür anbietenden Seitenbereichen.

Brutale Zwillingstürme
Riesige betonierte Fläche mitten in der Stadt

Als Nächstes nehmen wir die gefüllte, autonom fahrende Metro nach „Little India“, wie ein Stadtteil mit hohem Anteil indischstammiger Bevölkerung heißt. Dass der ethnische Anteil der Chinesen in Kuala Lumpur bei über der Hälfte liegt (der malaysische nur bei einem Drittel), bekommt man hier überhaupt nicht mit. Es sind viele europäische Touristen unterwegs, kleine bemalte Torbögen grenzen den Kiezbeginn eindeutig ab. Frauen mit Schleiern sitzen auf Bordsteinen, verkaufen Tee in kleinen Pappbechern und reden mit dem so bekannten Akzent. Trotz kultureller Prägung sieht man hier einen wilden Mix aus Gotteshäusern: buddhistische und hinduistische Tempel, Moscheen, katholische und protestantische Kirchen, nur Synagogen entdecke ich keine. Julian verkippt seinen Tee, aber so sauber ist das Straßenbild jetzt auch wieder nicht, dass das jemanden kümmern würde. Ich warte noch auf die ersten Kakerlaken.

„Little India“ Kiezbeginn

Recht bald essen wir wieder etwas, Papa findet nämlich, dass man besser nicht auf den Hunger warten soll. Ein südindisches Restaurant bietet mir meine erste Dosa, das muss ich doch direkt Sascha schicken. Zurück kommt ein Selfie mit André aus der Mensa, das neue Semester scheint bereits im vollen Gange. Schon schade, dass ich dahin nicht mehr zurückkehren werde. Die Dosas schmecken gut, ich brauche aber mehr Vergleiche, um das Gericht bewerten zu können. Im Lokal sitzen mehrere einzelne Männer mit Turban, einer isst seinen klebrigen Reis mit bloßen Händen.

Erste Dosa meines Lebens

Wieder in der Hitze, finden wir einen geschlossenen Hindu- und einen geöffneten Buddhistentempel. Letzterer gebietet, ohne Schuhe einzutreten, in einem mittelgroßen Raum wird ein sehr alter Mann in orangenem Gewand von einer Pflegerin behandelt. Eine liegende und eine stehende Statue geben dem Raum zusätzliche Richtung, interessant sind außerdem die Motiv-Fliesen. Die Variante hier ist ziemlich krass, aber grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, bemalte Fliesen in meinem Bad zu haben.

Wilder Architekturmix in „Little India“
Buddhistischer Tempel in „Little India“
Die Fliesen sind mir insgesamt zu krass, überzeugen aber im Prinzip

Wir folgen indischen Locals über die Einbahnstraßen, zu unabschätzbar ist der Verkehr. An einer Stelle dreht sich Linksverkehr sogar in Rechtsverkehr um, da scheint jemand das bessere System erkannt zu haben. Da alle Metrolinien getrennt voneinander geplant und gebaut wurden, gibt es für jede Linie einen eigenen Eingang, was zu Übersichtlichkeitsproblemen führt, gerade wenn an einer Station mal vier oder fünf Linien halten. Unsere nächste Bahn verlangt keinen scanbaren Chip, sondern einen QR-Code, damit funktioniert es aber. Eine Sonderlinie fährt zu den „Batu Caves“ im Norden der zerstückelten Stadt. Richtiges System hinter dem Stadtplan kann ich auch auf Maps nicht erkennen, alles scheint chaotisch gewachsen. Immerhin hat sich die Bevölkerung hier in den letzten 70 Jahren verdreißigfacht. Ziemlich fatal, wenn man bedenkt, dass sich solch weitläufige Infrastruktur kaum noch beseitigen lässt, sobald sie einmal flächendeckend gebaut wurde. Und dabei gibt es noch viel schlimmere Beispiele, in Kuala Lumpur kommt man ja noch gut voran, sobald man sich daran gewöhnt hat. Fortschrittlich fühlt sich aber an, dass es in den Metros Abteile gibt, die ausschließlich Frauen vorbehalten sind. Ganze Bahnsteigabschnitte sind dafür vorgesehen, offensichtlich markiert. Auf den zweiten Blick drängen sich aber andere Gedanken auf: Ist es vielleicht auch religiös bedingt, oder gibt es etwa guten Grund zu der Maßnahme? Von Indien hört man ja immer wieder entsprechende Geschichten, bei Malaysia habe ich keine Ahnung.

„Women only“-Areale an Bahnhöfen und in Zügen

Der Zug ist nicht besonders voll und braucht ein Weilchen. Während der Fahrt verfolge ich weiterhin die Iran-News, die gleichzeitig absurd, aber auch unglaublich faszinierend sind. Gut, dass es an der Endstation Ablenkung gibt. Das Gelände ist recht groß, vor den aufragenden Felswänden befinden sich aufgeheizte Parkplätze und Touristenmassen. Eine Französin hilft mir, Toiletten zu finden, für die man einen Ringgit (0,22€) zahlt.

Der den „Batu Caves“
Erinnert mich stark an Avatar

Papa hat sich schon breit informiert und warnt Julian und mich vor berüchtigten Touristenfallen. Die Hauptattraktion bestehend aus großer Treppe und Haupthöhle ist gratis, für kleine Nebenhöhlen kann man aber ordentlich blechen. Freien Eintritt gibt es auch in vorne stehende Hindutempel, deren Grundrissen sehr offen gehalten sind und in denen man seine Schuhe ausziehen soll. Das geht praktisch nur im Schatten, so heiß ist der Stein. In der ganzen Gegend sind unzählige javanische Affen (aus der Familie der Makaken) unterwegs, die unaufgeregt miteinander spielen und alles chaotisieren, was nicht niet- und nagelfest im Tempel angebracht ist.

Spielende Affen

Die Hauptattraktion zeigt sich aber wirklich erst an der Treppe. Eine riesige vergoldete Statue, zumindest höhentechnisch dürfte sie größer als der Kaohsiunger Goldbuddha sein, hält vor dem höhergelegenen Höhleneingang Wache, eine Art Seil über die Schultern gelegt. Google nennt sie „Lord Murugan Statue“, irgendeine Figur aus dem Hinduismus. Auch hier sind jede Menge Affen unterwegs, die man zwischen den affigen Touristen fast übersieht.

„Lord Muragan“ und ich

Der Aufgang besteht aus vier Treppen, auf denen natürlich ebenfalls Linksverkehr herrscht. Jeder Abschnitt ist an den Setzstufen knallig bemalt, das Gesamtbild ist ein abstrakter Regenbogen. Es geht steil bergauf, die Luftfeuchtigkeit erzeugt Deja-Vus an meine erste Besteigung des Affenberges im September. Korpulente Touristen hiefen sich Schritt für Schritt aufwärts und stöhnen, was das Zeug hält. Im Rückblick sieht die goldenen Statue mindestens genauso imposant aus wie von unten, guckt sie doch heroisch in die Ferne, die wiederum nicht ganz so episch aussieht: eine Autobahn hinter dem Parkplatz, am Horizont Silhouetten einiger Plattenbauten.

Heroischer Blick auf eine langweilige Stadt
Explizites Kurzärmelverbot

Schon den ganzen Weg über gibt es Verbotsschilder bezogen auf Klamotten mit kurzen Ärmeln, und tatsächlich tragen die meisten Besucher lange Hosen, allerdings spotte ich genauso welche, die sich nicht an die Regeln halten, niemand scheint es zu überprüfen. So kommen also auch Papa und ich in das Heiligtum, im Versuch des Respekts ziehe ich meine Leinenhose auf Höhe der Knie. Die Höhle ist ziemlich beeindruckend, hoch wie eine große Kirche, mit genug Platz für alle Besucher. Herunterführende Treppen weisen die Richtung, ein reingeklatschter Tempel mit LED-Beleuchtung erzeugt aber verramschte Atmosphäre. Nicht einmal formentechnisch gibt es den Versuch, sich an irgendwas anzupassen, finde ich auch in einer Höhle kritisch. Weiter hinten, über weiteren Treppen befindet sich dann das Heiligste. Ein Inder vor mir berührt beim Heraufgehen mit seiner Hand abwechselnd jede einzelne Stufe und seinen Mund, krass. Im kleinen Tempel ganz oben stehen Spendenboxen und fast die ganze Zeit kommen neue Besucher, um zu beten. Am Rand der Oberhöhle sind eindrucksvolle Steinformationen zu beobachten, von oben strahlt übrigens jede Menge Tageslicht rein. Ich frage mich eingehend, wie so ein Werk der Natur wohl entsteht, gerade die tropfsteinartigen Formationen bewundere ich. Dazu stehen an der Seite Kanister, Kabel und Rohre organisieren die Trinkwasserzufuhr, an der man seine Flaschen auffüllen kann. Convenient, aber nicht der heiligen Atmosphäre würdig.

LED-Tempel in der großen Höhle
Was für Tropfsteine…
Verehrter Pfau
Viele Grüße

Wir schießen ein paar Fotos und gehen dann zurück. Auf dem Platz vor der Statue füttern Touris die Affen mit kleinen Bananen, was mir nach etwas aussieht, von dem bestimmt explizit abgeraten wird. Lustig ist es trotzdem. Die Seitenhöhlen mit überteuertem Eintritt sparen wir uns, Papa freut sich eh schon auf die kühle Bahn. Ich kaufe mir einen Kühlschrankmagnet für zehn Ringgit (2,20€) und bekomme zum ersten Mal in Malaysia Münzgeld, 50 „Sen“ (0,10€). Alle Produkte werden ohne Preisschild vermutlich auf Verhandlungsbasis angeboten, aber bei dem Preis will ich dem Ehrenbruder gar nicht mehr abluchsen. Schließlich machen auch die Malaysier einen angenehmen Eindruck. Wenn auch vielleicht nicht ganz so aktiv freundlich wie Taiwanesen oder Filipinos, sind sie doch sehr nett und lächeln gerne.

Bananenfütterung
Viele Tauben unterwegs

Zurück in der City, steigen wir an der historischen „Stesen Keretapi Kuala Lumpur“ aus, einer der schönsten Bahnstationen, die ich jemals gesehen habe. Die britische Kolonialfassade zeigt sich sowohl innen als auch außen, und aufgrund der tropischen Temperaturen kommt das Gebäude ohne allzu viel Glas und Technik aus, was einem wirklich das Gefühl vermittelt, statt in die Metro in eine Art Orient Express zu steigen.

„Stesen Keretapi Kuala Lumpur“
Gleich in den Orient Express einsteigen?

Nach den ganzen Hitzephasen müssen wir mal wieder entspannen und betreten das Hotel genau in dem Moment, in dem es anfängt zu schütten. Schnell zieht es sich zu und aus unserer bodentiefen Fensterfront kann man bald nicht viel weiter als bis zum zweiten Hochhaus nebenan schauen. Papa hat in der Schule gelernt, dass es in den Tropen ab 14 Uhr regnet, ungefähr kommt das sogar hin. Nachmittags kann sich der Himmel superschnell in ein Weltuntergangsszenario verwandeln, ich werde gerade Zeuge davon. Mit Blitz und Donner wird auch nicht gespart, erst nach zwei Stunden klart es langsam auf.

Gewittriges Kuala Lumpur

Für einen Sonnenuntergang reicht es nicht, allerdings ziehen wir zum Essen noch einmal los. In der Marktgasse vor unserer Tür gibt es Trüffelpommes, danach entdecken wir erst, dass der eigentlich Markt im Haus nebenan stattfindet. Ich besorge weitere Postkarten, dann setzen wir uns in den Foodcourt und bestellen unterschiedliche Kost, wobei alles irgendwie indisch geprägt ist. Anschließend schauen wir uns das „Sultan Abdul Samad Building“ genauer an. Am Platz von gestern Abend kann man kostenlos in das steril weiß gehaltene Kolonialgebäude eintreten. Bei Nacht macht die Beleuchtung es zum Instaspot, außerdem locken Restaurants mit Plätzen im großzügigen Flur.

Indisch geprägtes Essen überall
„Sultan Abdul Samad Building“

Danach findet sich sogar noch eine Cocktailbar, nicht selbstverständlich in einem muslimischen Land, erst recht nicht während Ramadan. Allerdings kosten die Drinks etwa dreimal so viel wie das Abendbrot, kein Wunder. Nur eine chinesische Gruppe sitzt in der Nähe, sonst ist es leer. Trotz nächtlichem Fastenbrechen schließen die Geschäfte dann, und bleibt noch ein Verdauungsspaziergang, auf dem wir versuchen, in der Architekturtrümmerlandschaft der Stadt einen Blick auf die „Petronas Towers“ zu bekommen.

Nach diesem Zusammenfluss ist die Stadt übrigens benannt. „Kuala Lumpur“ heißt so viel wie ‚schlammiger Zusammenfluss‘.
Arabischer Wollenkratzer bei Nacht
Mit etwas Glück entdeckt man auch den Fernsehturm und die Petronas Towers

Der Tag wird wieder mit dem Pool auf dem Dach abgerundet, heute auch mit Julian. Später kümmere ich mich um weitere Bewerbungen, wobei ich den sehr ärgerlichen Fehler begehe, dem letzten Büro ein Anschreiben zu schicken, das noch an ein anderes adressiert ist. Die kann ich dann wohl vergessen, auch wenn die Hoffnung zuletzt stirbt und ich die Bewerbung sofort wiederhole. Immerhin geht es um das Büro, bei dem ich mir sowieso die wenigsten Chancen ausrechne. Wer statt Lebenslauf „Curriculum Vitae“ schreibt, ist sich für eine bürgerliche Bewerbung bestimmt sowieso zu stolz. Auch abgesehen von diesem Fauxpas muss ich mich ehrlich gesagt trimmen, nicht zu sehr an die Jobsituation in Berlin zu denken. Es wäre gelogen, zu behaupten, dass mich die Situation nicht stresst, aber was kann ich schon machen… Das Abschicken der Formulare hilft zumindest, mit meinem Gewissen ins Reine zu kommen.

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