Pünktlich heben wir ab und verlassen das lichtverseuchte Bangkok. Über Myanmar, Indien, Bangladesh, Pakistan, Afghanistan, Turkmenistan und den Kaukasus-Korridor geht es zum europäischen Subkontinent. Essen gibt es reichlich, genauso wie heftige Turbulenzen, die alles toppen, was ich bisher erlebt habe. Julian schläft fast durch, ich schreibe an meinen letzten Artikeln und komme schließlich auch zu ein wenig Ruhe.

Dann stoppen wir im sehr nebligen Istanbul, quetschen uns durch die Kontrollen mit extremer Passagierlast. Meinen Standpunkt auf Google Maps wieder in Europa zu sehen, fühlt sich sehr befremdlich an, irgendwie falsch. Auf das Berliner Wetter habe ich noch gar nicht geschaut, und wenn mir Istanbul so ansehe, will ich das auch gar nicht. Enttäuscht werde ich so oder so. Tatsächlich werden wir per Bus zum Flugzeug gefahren und für meine Verhältnisse ist es eisig kalt, als alle Gäste an die Rampe drängen.


Dieser Flug ist jetzt mein zwölfter in den letzten Monaten (zwei nach Taiwan, sieben in den Philippinen, einer nach Malaysia, zwei zurück), jetzt reicht es erstmal für eine Weile. Um 9:20 Uhr Ortszeit landen wir auf dem etwas weniger vernebelten BER. Damit hat die ganze Geschichte nun wirklich ihr Ende gefunden.
An der Stelle will ich noch einmal auf neue Einträge auf der Übersichtsseite verweisen. Dort habe ich unter anderem über meine Lieblingsorte, -Gerichte und -Apps in Taiwan geschrieben, sowie darüber, wie mein Blog entstanden ist und wie ich ihn erlebt habe, plus Statistiken.
Nach leider nicht ganz einer halben Million Wörtern ist es nun an der Zeit, diesen Blog zu beenden. Vielen Dank an alle Leser, dass ihr dabei wart.
Hinterlasse einen Kommentar